Leser-Rezension zu „Licht am Ende des Tunnels” von Klaus-Peter Wolf
am 5.02.2010
Der Autor: Klaus-Peter Wolf wurde als kleiner Junge zu unrecht verdächtigt, bei einer Klassenarbeit geschummelt zu haben. Es gelang ihm, mit kriminalistischem Spürsinn, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Immer wieder löste er dann geheimnisvolle Fälle, statt seine Schularbeiten zu machen. Kein Wunder, dass aus ihm ein Kriminalschriftsteller wurde. Er hat zahlreiche Krimis fürs Fernsehen geschrieben, u.a. für die Reihen "Tatort", und "Polizeiruf110". Seine Bücher wurden in 22 Sprachen übersetzt und mehr als acht Millionen Mal verkauft.
Der Klappentext: Als Robert von einem angeblichen Geschäftsfreund seines Vaters aus dem Internat abgeholt wird, ahnt der Junge nicht, dass er das Opfer einer brutalen Entführung werden soll.
Gefangen nin einer abgeschiedenen Hütte irgendwo in den Schweizer bergen, versucht Robert seinen Peiniger zu überlisten. Zwischen Opfer und Täter entspinnt sich ein dramatischer Psychokrieg, dessen Ausgang über Leben und Tod entscheidet.
Meine Meinung: Das Buch lässt sich flüssig lesen, ist leicht verständlich geschrieben. Die Psyche von Robert sehr gut beschrieben. Die Frage nach dem gibt es ein Leben nach dem Tod? können wir Kontakt zu den Toten aufnehmen? Lassen wir uns tatsächlich soweit beeinflussen , dass man tatsächlich an Geister glaubt? stellt sich in diesem Roman.Robert stand seinem Opa sehr nahe , und nur er bedeutete ihm was. Er hat wärend der Enführung all das Wissen, was er von seinem Opa hatte, in einen Geist projiziert, mit dem er dann kommunizierte, und meinte es wäre sein Opa. Wenn man in so einer Lage wie Robert ist greift man wirklich nach jedem Strohhalm um sein eigenes Leben zu retten, auch wenn es nur die Einbildung eines Geistes ist.

