Leser-Rezension zu „Adressat unbekannt” von Kressmann Taylor
am 10.01.2012
Eine grandiose kurze Geschichte in Form eines Briefwechsels, die man in einem Atemzug lesen muss. Unglaublich wie auf wenigen Seiten der ganze Schrecken des Nationalsozialismus verdeutlicht wird, wie aus Freunden Feinde werden, nur weil Menschen zu Gruppen dazugehören wollen, mitläufer werden, ihren eigenen Vorteil im Blick haben.
Das Nachwort von Elke Heidenreich fand ich ebenso lesenswert. Ich würde mir wünschen, dass ganz viele Menschen die 5,99 Euro investieren und sich die eine Stunde Zeit nehmen um diesen starken Text, der einen nicht mehr losläßt, zu lesen!

