Leser-Rezension zu „Das war ich nicht” von Kristof Magnusson
am 9.04.2010
"Steht nichts weltbewegendes drin!" --> nein, das ist nicht von mir, das ist der letzte Satz von Kristof Magnusson. Hat er wohl am Ende durch sein Buch geblättert und es selbst erkannt? Will er uns damit sagen, dass er es genau so geplant hat? Ein leichtes, seichtes und nichtssagendes Werk?
Die Medien haben das Buch aufgebläht, ich möchte nicht sagen zu unrecht, aber wie dann?
Ist das ein Buch, das wir lesen wollen? Ein Buch das schnell runterfluscht und gleich wieder vergessen wird. Ein wenig wie Kino --> nach 3 Wochen kennt man nur noch wage die Inhalten, höchstens noch die Schauspieler bekommt man zusammen.
Die Idee an sich war gar nicht schlecht. Ein Mann der aus Versehen fast zu Wirtschaftskrise beiträgt, ein Autor mit Schreibblockade und eine Frau, die nicht weiß was sie will. Im Grunde wissen alle drei nicht was sie vom Leben wollen und stolpern scheinbar zufällig über einander.
Doch das kitschige Ende macht eine tolle Idee zunichte! Leider. Es hätte wirklich ein gutes Buch werden können :(

