Leser-Rezension zu „Das war ich nicht” von Kristof Magnusson
am 10.06.2010
„Das war ich nicht“ handelt von drei völlig unterschiedlichen Menschen, die das Schicksal auf eine verrückte Art und Weise zusammenführt.
Jasper Lündemann arbeitet als Börsenhändler in einer großen Investmentbank in Chicago. Er will Erfolg im Beruf, da ist das Privatleben mit Familie und Freunden nur Nebensache. Denn Jasper hat keine wirklichen Freunde, seine Arbeitskollegen meiden ihn und auch auf Frauen zuzugehen fällt ihm schwer. Doch eines Tages begegnet er in einem Café einer Frau, die ihn sofort in seinen Bann zieht. Meike Urbanski ist Übersetzerin. Sie hat sich gerade ein neues Haus gekauft und wartet nun sehnsüchtig auf den neuen Roman des Bestsellerautors Henry LaMarck. Denn mit dem Geld, das sie für die Übersetzung dieses Buches bekommt, muss sie ihr Leben finanzieren. Das Problem ist nur, dass Henry seinen groß angekündigten „Jahrhundertroman“ nicht pünktlich abliefert. Er ist irgendwo in Chicago untergetaucht. Um ihn zu finden und ihn zur Rede zu stellen, ist Meike nun in Chicago. Henry steckt in der totalen Krise. Seine Schreibblockade scheint kein Ende zu nehmen, er fühlt sich einsam und unter Druck gesetzt. Doch dann taucht ein Lichtblick in seinem Leben auf. Das Bild eines jungen Bankers, der verzweifelt auf die fallenden Kurse blickt, gibt ihm neue Motivation und Ideen für seinen Roman. Er muss ihn unbedingt finden…
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Drei Menschen, die durch Zufall aufeinandertreffen und die das Schicksal miteinander verbindet.
Dieser Satz beschreibt die Geschichte des Buches, meiner Meinung nach, sehr treffend.
Jasper, Meike und Henry sind drei völlig unterschiedliche Menschen, aber sie verbindet etwas. Jasper trifft Meike, die auf der Suche nach Henry ist. Henry sucht Jasper, der ihm neue Motivation für seinen Roman geben soll. So entsteht ein Dreieck, das sie zusammenführt. Sie brauchen einander und tragen alle einen sehr wichtigen Teil zu der Geschichte bei.
„Das war ich nicht“ zeigt, wie schnell ein Leben ruiniert sein kann. Aber auch, wie sich alles wieder zum Guten wenden kann.
Kristof Magnusson ist es gelungen einen sehr realistischen Roman zu schreiben. Er hat die Geschichte auf sehr spannende, dramatische, unerwartende und lustige Weise geschildert. Die Schicksale der Protagonisten haben mich berührt und das Buch hat mich zum Nachdenken angeregt. Ich freue mich, weitere Romane von Kristof Magnusson zu lesen.

