Rezension zu "Das war ich nicht" von Kristof Magnusson

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Erzangie

Vor 2 Jahren

(10)

So hätte das sein können, was Jerome Kerviel mit der Societe Generale gemacht hat und was fast zur Insolvenz der Bank führte. Kristof Magnusson verpackt den wahren Skandal congenial in diesen fiktiven Roman und führt die drei Hauptprotagonisten auf rasante und skurille Weise zueinander.

Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Ich-Perspektiven erzählt. Aber nur der Leser weiß, was die einzelnen Personen über ein und dieselbe Situation denken und welche Beweggründe sie für diese oder jene Handlung haben. Untereinander wissen sie nichts davon, deshalb ist es besonders witzig, wie sie am Ende doch alle zueinander finden (und jeder sich selbst für die wichtigste Person des Geschehens hält).

Ein intelligenter, amüsanter und spannender Roman, absolut empfehlenswert. "Männerhort" vom selben Autor kenne ich nocht nicht, werde ich aber sicher in der nächsten Zeit auch noch lesen.

Autor: Kristof Magnusson
Buch: Das war ich nicht
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