Rezension verfasst vor 5 Monaten
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Jährlich werden in Deutschland 100.000 Menschen als vermisst gemeldet, viele tauchen nach kurzer Zeit wieder auf, doch es gibt auch viele Vermisstenfälle die monate- jahrelang ungeklärt bleiben. Alleine im deutschsprachigen Raum gelten derzeit mehr als 5000 Personen als vermisst. Für die Angehörigen ein Nervenspiel, die Ungewissheit lässt viel Raum für Fantasie. Wurden die Vermissten Opfer eines Verbrachens? Verübten sie Selbstmord? Hatten sie einen Unfall, bei welchem sie verletzt oder getötet wurden? Oder ist es gar so, dass die Person einfach untergetaucht ist, um ein neues Leben zu beginnen.
Die Journalisten Kurt Tozzer und Günther Kallinger haben die spektakulärsten und geheimnisvollsten Fälle der vergangenen Jahre aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengetragen.
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Meine Meinung:
In „Spurlos“ werden Fälle beschrieben, welche gelöst wurden, doch die Vielzahl gilt bis heute noch als ungelöst. Das Buch versammelt relativ viele Vermisstenfälle, was auch bedeutet, dass zwar Hintergrundinformationen genannt werden, allerdings alles eher oberflächlich abgehandelt wird. Alles ist kurz und bündig zusammengefasst, was meinen Geschmack sehr getroffen hat.
Ich lese relativ gerne Thriller, aber so sehr wie „Spurlos“ hat mich noch nie ein Buch mitgenommen, womöglich weil es keine Geschichten sind, sondern die Realität. Es krampft einen das Herz zusammen, wenn man liest, dass ein junges Mädchen, 80 Sekunden vom Vater aus den Augen gelassen, einfach so bis heute spurlos verschwunden ist.
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Mehr kann ich zum Buch nicht wirklich sagen, mich hat es jedoch zutiefst erschüttert und sehr nachdenklich hinterlassen.
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Fazit: Lesen!
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