Leser-Rezension zu „Der Janusmann” von Lee Child
am 30.10.2011
Reacher ist kein Typ, der einen Job unbeendet lassen kann - die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins ... Na ja.
Und wenn sich in Manhatten ein Gesicht in Reachers Blickfeld schiebt, dass er vor 10 Jahren über die Klippen springen liess, geht das natürlich gar nicht.
Unversehens sieht sich Reacher in einer verdeckten Ermittlung der amerikanischen Drogenbekämpfung. Er ist in seinem Herzen auch nach so langer Zeit als einsamer Wolf auf der Straße immer noch Militär, es geht um Kombattanten und Nichtkombattanten, die Unbeteiligten müssen geschützt werden und mit den Bösen wird kurzer Prozess gemacht. Erstaunlich, dass Reacher nach so langer Zeit immer noch gut in Schuss ist, wahrscheinlich reichtlich Trimm-Dich-Pfade unterwegs. Aber fast hätte Reacher hier seine Grenze gefunden: ein 200 kg schwerer mit Steroiden vollgepumpter Hau-den-Lukas stellt sich ihm in den Weg. Gut, daß Reacher auch noch Köpfchen hat, sonst müsste man auf den nächsten Band verzichten.
Unvorstellbar!

