Rezension verfasst vor 1 Jahr
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Dante Valentine – Teufelsbraut: Rezension
Vorweg: Viele Rezensionen zu diesem Buch, beispielsweise auf Amazon enthalten Spoiler. DIESE DEFINITIV NICHT!
Inhalt: Dante Valentine, für ihre Freunde Danny, ist die beste Nekromantin und Kopfgeldjägerin ihrer Generation. Sogar der Teufel nimmt ihre Dienste in Anspruch. Sie soll für ihn den Dämonen Vardimal töten, der aus der Hölle geflohen ist und ein mächtiges Artefakt gestohlen hat. Eigentlich möchte sie den Auftrag ablehnen, doch Vardimal ermordete vor fünf Jahren Dannys Freundin Doreen und der Teufel droht sie zu töten, wenn sie den Auftrag nicht annimmt. Und zu allem zwingt Luzifer ihr einen Leibwächter, den verschwiegenen Dämonen Japhrimel auf, der ebenfalls seine ganz eigenen Pläne hat.
Bewertung: „Dante Valentine – Teufelsbraut“ ist eines der spannendsten Bücher die mir in letzter Zeit untergekommen sind. Dantes Rachefeldzug gegen den Mörder ihrer besten Freundin fesselt von der ersten bis zur letzten Seite.
Der Stil, dessen sich Lilith Saintcrow dabei bedient, ist geprägt von Vergleichen die ich so nie anstellen würde, vielen Kraftausdrücken in der wörtlichen Rede und den Fachausdrücken, die man sich größtenteils nach einigen Seiten erschließen oder im Glossar nachlesen kann.
Ein weiteres Plus dieses Buches ist die Heldin selbst. Ein großer Teil der Spannung rührt daher, dass Danny von ihrer dunklen Vergangenheit verfolgt wird. Sie ist eine Einzelgängerin und möchte sich nicht herumkommandieren lassen. Wann immer jemand versucht ihr Befehle zu erteilen weißt sie ihn harsch zurück. Auch Dannys besondere Fähigkeiten als Nekromantin und Kopfgeldjägerin machen sie zu einer interessanten Figur.
Ich selber habe lange gezögert mir dieses Buch zu kaufen, da ich befürchtete, es handele sich um einen der Mitläufer dieser von einem vollkommen überflüssigen Buch ausgelösten Paranormal-Romance Welle. Diese Befürchtung hat sich jedoch nicht bestätigt. Ja, es gibt eine Beziehung zwischen Danny und Japhrimel, und nein, diese ist nicht das Hauptthema des Buches.
Fazit: Teufelsbraut ist sehr leichte Lektüre. Und sehr spannende. Man kann es am Stück weg lesen, sozusagen zwischendurch. Ich kann es allen Fantasy, Sci-Fi und Thrillerfans empfehlen, die bereit sind, das Risiko einzugehen, sich gleich eine ganze Reihe kaufen zu wollen.
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