Rezension verfasst vor 2 Jahren
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Veronika zieht in ein schwedisches Dorf, wo sie in der Einöde die Einsamkeit sucht, um zur Ruhe zu kommen, sich selbt zu finden, und wo sie ihr neues Buch schreiben will.
Sie hat ein Haus gemietet, das einsam liegt, es gibt in der Nähe nur ein weiteres Haus, bewohnt von der 80jährigen Astrid, die ihr gesamtes Leben in besagtem Dorf gelebt hat, abgeschottet von allen andere Bewohnern, wird sie nur "die Dorfhexe" genannt, wie Veronika im hiesigen Supermarkt von einer Kassiererin erfährt.
Nach einiger Zeit freunden die beiden unterschiedlichen Frauen sich an, und der Leser erfährt die jeweiligen Lebensgeschichten und erlebt mit wie Veronika und Astrids Leben sich weiter entwickelt.
Die Dorfhexe ist ein wunderbar stilles Buch. Es geht um das Leben im Allgemeinen, um die Liebe, Freundschaft, Rückhalt und Sehnsucht im Besonderen.
Ohne reißerische Aufmachung erzählt die Autorin sehr stilvoll und zart und schafft es somit, dass der Leser sich auch nach der letzten Seite weiter Gedanken um die beiden Frauen und deren Leben macht, aber auch über das eigene Leben und den Sinn nachdenkt.
Ein sehr schönes Werk, ich werde mehr von Linda Olsson lesen.
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