Lizzy musste erst vor wenigen Tagen den Fellläufer Sawyer töten, den sie, wie sich herausstellte, geliebt hat. Dadurch bekam sie nach seinem Tod dessen Magie, nur sie kann sie nicht richtig anwenden. Außerdem vermacht er ihr ein weiteres Geschenk, welches eines Abends auf ihrer Türschwelle ist: ein Baby, welches Sawyer auf unheimliche Weise gleicht. Ohne den Löwenwandler Luther wäre Lizzy mit dem Gestaltenwandlerbaby, welches sie Faith genannt hat, vollkommen überfordert und als Menschen nach dem Leben der Kleinen trachten, sieht Lizzy nur noch eine Möglichkeit: sie muss Sawyer wiedererwecken! Egal, was der Preis dafür ist…
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Der 4. Band dieser Reihe (und vermutlich auch erstmal der letzte) knüpft fast direkt an die Handlung des dritten Bandes an. Im gesamten Band geht es vor allem darum, Sawyer wiederzuerwecken, was sich als schwieriger als gedacht herausstellt, da keine Leiche vorhanden ist.
Insgeheim bin ich ein unweigerlicher Sawyer-Fan und hatte mich sehr auf das Buch gefreut, wurde aber ein klein wenig enttäuscht, weswegen es nur 4 Sterne gab, was ich aber noch erklären werde.
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Doch nun erst einmal zum Cover: wie all die Bände davor ist ein Augenpaar abgebildet, diesmal mit einem gelben Hintergrund. Ich finde diese Art von Cover immer noch sehr schön. Unter dem Titel, der etwas hervorgehoben ist, ist ein Phönix abgebildet, der den Untertitel „Phönix-Chroniken“ nur besser unterstreicht.
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Durch Faith, die gleich am Anfang vor der Tür von Lizzy auftaucht, kommt sogleich Schwung in die Handlung. Es ist erfrischend, ein kleines, mal unschuldiges, Wesen zusehen, welche nicht schon irgendjemanden umgebracht hat. Sie liebt Luther regelrecht und auch Lizzy merkt mit der Zeit, dass sich die Kleine in ihr Herz geschlichen hat. Obwohl sie nicht weiß, ob es daran liegt, dass sie Sawyer, den sie schrecklich vermisst, so ähnlich sieht, oder weil sie wirklich ein süßes Baby ist.
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Während der Handlung – eine Möglichkeit zu suchen, Sawyer wiederzuerwecken – lernt man neue Personen kennen. Da wäre zu allererst Bram, welcher früher ein Priester war und nun Nephilim tötet. Er rettet Lizzy das Leben, möchte sich aber nicht der Förderation anschließen.
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Als zweites wäre da Sani, ein anderer Fellläufer, der Sawyer damals alles beigebracht hat, was er wusste. Lizzy suchte ihn in der Hoffnung, er könnte Sawyer wiedererwecken, bis sie sah, was dieser Sani angetan hat.
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Dann wäre da noch Mait, ein Nephilim, welcher das Buch Samyaza beschützt, welches Lizzy schon länger sucht und den Besitzer ermöglicht, die Tore zum Armaggedon zu öffnen um so die Grigori, die Väter der Nephilim, freizulassen. Mit Jimmys Hilfe gelangt sie schließlich an das Buch, wird es aber nie lesen können.
Mait verschafft Lizzy dann auch etwas, was sie später mit Sicherheit bereuen wird. Aber ich möchte nicht zu viel verraten.
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Jimmy, Lizzys Ex, mit dem sie aufgewachsen ist und den sie immer noch liebt, spielt auch in diesem Band wieder eine sehr wichtige Rolle. Mit einem Liebeszauber verbannen sie ihre inneren Vampire zusammen hinter dem Vollmond, was aussagt, dass Jimmy sie immer noch liebt, egal was zwischen ihnen passiert ist.
Trotzdem ist ihre Beziehung weiterhin unterkühlt und Vertrauen herrscht überhaupt nicht. Auch hat Jimmy mich das ein oder andere Mal sehr überrascht mit seinen Handlungen und in diesem Band fand ich ihn nicht ganz so schrecklich wie in den Vorgängern.
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Die Sichtweise wurde wieder aus der Ich-Perspektive erzählt, also durch Lizzy. So konnte man nur das wissen, was sie auch weiß, was auch die eine oder andere Überraschung bereit hielt.
Ihr Humor, der nicht mehr so stark wie in den Vorgängern vertreten war, hat das Ganze jedoch etwas aufgelockert und man hat schlussendlich nur das erlebt, was sie auch erlebt hat.
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Besonders gefallen an diesem Band hat mir eine Szene in New Orleans zwischen Lizzy und Jimmy. Sonst war es immer eine Sawyer und Lizzy-Szene aber diesmal nicht.
Mir hat es sehr gut gefallen, als Lizzy zufällig auf einen Laden stieß, der Jimmys Fotos ausstellte und herauskam, dass er sie immer beobachtet und beschützt hat, auch damals, als er sie verlassen und ihr Herz gebrochen hat.
Das fand ich sehr rührend und ich habe zum ersten Mal Jimmy etwas gemocht.
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Sawyer war meistens nur in Lizzys Träumen vertreten, in denen sie Sex hatten. So kann ich mich nicht gut zu ihm äußern. Insgesamt habe ich ihn jedoch etwas vermisst, weswegen es auch nur 4 Sterne gibt und über das Ende, wo er wieder eine wichtige Rolle spielt (sowie eines der letzten Kapitel in Summers Landhaus) verstärkt meine Meinung nur, weil ich anderes erwartet hatte.
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Trotz den kleinen, negativen Aspekten war der 4. Band der Phönix-Chroniken wieder einmal eine gelungene Fortsetzung so wie ich es von Lori Handeland gewohnt bin.
Ein wenig Schade ist es, das es wahrscheinlich keinen 5. Band geben wird, auch wenn die Handlung noch nicht abgeschlossen ist und ich zu gern wissen würde, wie es weitergeht.
Aber noch ist die Hoffnung noch nicht verschwunden. Vielleicht wird der Verlag eine Lösung finden.