Leserunde zu "ich, Mars" von Lucas Edel

Neuer Beitrag

Lucas_Edel

Vor 7 Monaten

Liebe Leserinnen und Leser!

Sieh mal einer an, Amazon ist superschnell!!! Also kann ich die Leserunde hier schon mal aktivieren.
Offiziell beginnt sie erst am Samstag, 13. 10. 2012 ... es ist aber natürlich erlaubt sich schon zuvor hier umzutun. :)

Ich habe drei Unterkategorien eingeführt:
1. Fragen an den Autor ... wo ihr mich alles zum "Making of" fragen könnt
2. ich, Mars ... wo wir über das Buch an sich sprechen
3. Dachstein Mars Simulation 2012 ... hier hoffe ich, dass ich jemand vom Österreichischen Weltraumforum organisieren kann, der mit Euch darüber plaudern kann, was das ÖWF alles so gemacht hat, macht und machen wird ... special service for special readers!

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein spannendes Leserelebnis und freue mich von Euch zu hören.

LG, Euer Luc

Autor: Lucas Edel
Buch: ich, Mars

utaechl

Vor 7 Monaten

*umtue bzw. rüberspring*

Livres

Vor 7 Monaten

Ich hab mir die neue Seite auch gleich vorgemerkt und freu mich auf das Buch :)

Beiträge danach
69 weitere Beiträge (Seitenweise darstellen)
Beiträge davor

LimaKatze

Vor 6 Monaten

Kapitel 17-24
Beitrag einblenden

Also lag ich gar nicht so falsch mit meiner Vermutung ;-).

Der Abschluss der Geschichte ist interessant. Zuerst musste ich an den Film „Täglich grüßt das Murmeltier“ denken. Sollte Ryan etwa alles noch einmal durchmachen müssen? Aber dann gibt es doch einen kleinen Unterschied, als Ryan das Videobild von Deliah ansieht. Zumindest sieht es so aus, wenn man Anfang und Ende genau liest. Doch letztendlich bleibt es dem Leser selbst überlassen, wie er den Schluss auslegt. Eigentlich mag ich es lieber, wenn das Ende einer Geschichte klar vor einem liegt. Aber zu dieser Erzählung passte der Schluss.

Vielen Dank, dass ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte :-).
Hier meine Rezension:
http://www.lovelybooks.de/autor/Lucas-Edel/ich-Mars-988798783-w/
http://www.amazon.de/ich-Mars-ebook/dp/B009MU1242/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1351253757&sr=8-1

olidax

Vor 6 Monaten

Kapitel 1-8
Beitrag einblenden

Bin zwar noch nicht ganz fertig mit dem Buch, aber man kommt sehr schnell hinein und es spannend zum Lesen. Nachdem ich mir die Kommentare zu den ersten 8 Kapitel gelesen hab, wird mir einiges klarer.
Ich fand auch wie @Spatzi79 dass Blankenship ziemlicher Jammerlappen ist und dass jemand der für den Mars ausgewählt wurde über solchen Dingen stehen muss. Den darf sowas nicht umhauen, dass die Verlobte nicht mitkommen kann. So jemanden würde man sofort ausselektieren.
ABER nachdem das eine private Mission ist, a la MarsOne, bekommt das eine ganz andere Bedeutung und daher kann ich mir das viel besser vorstellen, dass man solche Leute mitnimmt.
@ Lucas_Edel: wieso steckts du die Leute in eine Hibernationskammer zum Mars, man fliegt ja nur gute 8 Monate dorthin.

Was ich mich die ganze Zeit Frage ist, ob Stella überhaupt real ist und eventuell nur von Blankeship halluziniert wird? Oder er befindet sich doch noch auf den Raumschiff in der Hibernationskammer und träumt.

Lucas_Edel

Vor 6 Monaten

Kapitel 1-8
Beitrag einblenden
@olidax

Liebe Olidax,

@Verlorene Geliebte: Gute Frage, wie testet man das VOR dem Abflug und wie es hier der Fall ist ... sie fliegen getrennt voneinander ... und ja, in gewisser Weise ist das meine private Kritik an dem ganzen "MarsOne"-Ding. Nicht alles sollte gemacht werden, nur weil es gemacht werden kann, BESONDERS, wenn die Interessen von der Wirtschaft und Werbeindustrie ausgehen, so wie es sich die Niederländer vorstellen (kein Wunder, wurde dort ja auch "Big Brother" erfunden, was ich zu bedenken geben möchte)

@Hibernation: SEMI-Hibernationskammer ... also nicht voll, sondern halb ... ich denke an einen verlängerten künstlichen Tiefschlaf resp. ein künstliches Koma, in dem man auch ja jetzt schon Patienten über längeren Zeitraum am Leben erhalten kann (Langzeit-Narkose, heißt das dann auf "schön"). Hintergrund: Selbst über 8 Monate kann einiges an Treibstoff, Lebensmittel und Material gespart werden, wenn z.b. 5 von 7 schlafen, denke ich, insbesondere, wenn man keinen Rückflug mit einberechnet hat.

olidax

Vor 6 Monaten

Kapitel 17-24
Beitrag einblenden

Ich hatte ja vermutet, dass Blankenship alles träumt und eventuell noch in der Semi-Hibernationskammer liegt und bin ehrlich gesagt auch froh, dass es so gekommen ist.
Für mich war es schwer nachvollziehbar wie sich Blankenship dieses Gottesgeschichte hingegeben hat und dann völlig durchdreht und die Station zerstört.
Wie bereits beim letzten Posting erwähnt würde man solche Leute ausselektieren, ich denke solche Leute kann man auch durch ein gutes psychologische Screening erwischen.
Das Ende war für mich unbefriedigend, weil eben offen (aber das ist persönliche Geschmackssache). Ich stell mir vor, sollte die Nachricht von Deliah diesselbe sein, dass Blankenship vernünftiger handeln wird, da er das schlimmste Szenario bereits im Traum durchlebt hat.

Aber ich fand das Buch sehr gelungen, sehr spannend geschrieben und durch das Setting am Mars hatte es eine Science Fiction Komponente die aber nicht im Vordergrund stand. Ähnlich wie bei Venustransits ist es ganz selbstverständlich, dass Menschen auf anderen Planeten sind und dort dieselben Probleme, Träume, Psychosen durchleben wie auf der Erde und das gefällt mir :-)

Lucas_Edel

Vor 6 Monaten

Kapitel 17-24
Beitrag einblenden
@olidax

Liebe Ollidax,

Ich denke anders hätte diese Geschichte nicht funktionieren können, als durch eine Traumsequenz. Ich mache das auch normalerweise kaum, dass ich dem Leser das Ende selbst überlasse. Ist so ein "Vertrag zwischen Autor und Leser"-Ding. Ich verspreche eine Geschichte zu erzählen, die schön abgeschlossen ist und das sollte ich auch einhalten. In diesem speziellen Fall aber wusste ich, dass die Figur, die schon mit derart gravierenden Problemen (und ja, DAS wäre sicher aufgefallen bei einem screening! :)) auf die Reise geht, ihre Psychose auch in ihren Träumen erleben muss. Desweiteren ist es eine Projektion des Themas. Man könnte es am geschicktesten für Skeptiker so formulieren ... "Derart unvorbereitet auf den Mars fliegen? Nicht mal im schlimmsten Alptraum!" ... nunja und genau der ist ja eingetreten.
Mein Entschluss es so enden zu lassen war dann fix, als ich erkannte, dass der Leser in gewissem Maße zu Ryan wird am Ende. Man soll sich einmal ganz klar selbst mit der Situation eines derartigen Verlusts auseinandersetzen und sich Gedanken darüber machen, ob man nun, nach dem man eine mögliche Variation eines Geschehens kennt, selbst anders handeln würde. Was wäre, wenn ich Ryan wäre und z.b. Manu zu Hause lassen müsste. Ich wüsste nicht recht, wie ich reagieren sollte, auch wenn ich vorher alle Tests bestanden hätte ... jedoch glaube ich auch, dass schwere Krisen einem Menschen Hoffnung und vollkommen andere Zielvorstellungen geben können. Da zählt dann nur mehr der Wille.

Danke für das Lob. Mir ist es sehr wichtig die "Prothesengott"-These Sigmund Freuds klar zu interpretieren. Wir können uns mit noch so viel Technik wappnen, da draußen in der "freien Wildbahn" hilft sie uns nichts, wenn unser Unterbewusstsein nicht mitspielt oder noch schlimmer, gegen uns in den Ring steigt.

Daher ... lieben Dank für deine Worte und dein Empfinden. Es ist wirklich spannend für mich zu sehen, wie LeserInnen die Geschichte interpretieren. Toll!

LG, Luc

Lucas_Edel

Vor 6 Monaten

Hier ist es ein bisserl still geworden ... seid ihr etwa schon in der Hibernation? ;)

Spatzi79

Vor 6 Monaten

Gerade gesehen, dass es das ebook heute bei amazon kostenlos gibt - vielleicht mag ja noch jemand?

Neuer Beitrag