Leser-Rezensionen zu „Am ersten Tag” von Marc Levy
Rezension verfasst vor 2 Monaten (11)
Keira ist Archäologin und leitet in Äthiopien seit 3 Jahren eine Ausgrabungsstätte. Sie ist auf der Suche nach dem ersten Menschen. Während ihrer Zeit in Äthiopien ist sie dem kleinen Waisen Harry eine Ziehmutter geworden. Doch ein Sandsturm zerstört die Ausgrabungsstätte und somit alle Träume Keiras, endlich auf die Spur des ersten Menschen zu stoßen. Resigniert und arbeitslos kehrt sie nach Paris zu ihrer Schwester Jeanne zurück. Harry muss sie in Äthiopien lassen, verspricht ihm aber, wieder zu kommen. Jeanne arbeitet im französischen Nationalmuseum für nichteuropäische Kunst und als Keira sie besucht, lernt sie dort Prof. Ivory kennen. Dieser ist fasziniert von einem Anhänger, den Keira von Harry geschenkt bekommen hat und bekommt ihn zu Untersuchungszwecken von Keira ausgehändigt. Allerdings gibt der Anhänger nur Rätsel auf - weder sein Alter noch seine Herkunft sind zu bestimmen.
Der Astrophysiker Adrian verfolgt hingegen seinen eigenen Traum. Er will schon seit seiner Kindheit wissen, wo der Morgen erwacht und die Nacht endet. Er scheint seinem Ziel sehr nahe, doch im Plateau der Atacama-Wüste in Chile kommt es zu einem Unfall. Es ist ihm unmöglich, dort weiter zu arbeiten und er kehrt in seine Heimat nach London zurück. Hier überredet ihn ein Kollege, sein Projekt einem Forschungsausschuss vorzustellen, um eventuell das Preisgeld von 2 Mio. EUR zu gewinnen und damit seine Forschung zu finanzieren.
Doch auch Jeanne hat Keira für diesen Wettbewerb angemeldet, damit ihre Schwester ihre Arbeit in Äthiopien weiterführen kann. Wie durch ein Wunder gewinnt Keira den Wettbewerb, muss sich den ersten Platz allerdings teilen. Dennoch, mit 1 Mio. EUR ist eine Finanzierung ihrer weiteren Arbeit gesichert. Durch Zufall begegnen sich Keira und Adrian und verbringen einen wundervollen Abend miteinander und schwelgen in Erinnerungen, denn beide waren vor Jahren einen Sommer lang zusammen. Bevor sich Keira auf den Rückweg nach Paris macht, lässt sie ihren Anhänger bei Adrian.
Dieser macht durch Zufall eine erstaunliche Entdeckung und läuft damit Gefahr, die Welt zu verändern. Er weiß, das Rätsel um den Anhänger kann er nur mit Keira zusammen lösen - doch beide ahnen nicht, in was für eine Gefahr sie sich begeben, denn nicht jeder will, dass dieses gut gehütete Geheimnis aufgedeckt wird ...
Eine Geschichte über die Entstehung der Menschheit, Mystik und die Vergangenheit. Gekonnt führt der Autor den Leser in die verschiedensten Regionen der Welt, immer auf der Jagd nach einem Geheimnis und gejagt von einem geheimen Gegner. Das Buch wird aus Sicht verschiedener Personen beschrieben, z. B. aus Sicht von Keira, Adrian oder auch Prof. Ivory. Der Schreibstil konnte durchaus mit spannenden Elementen aufwarten, jedoch empfand ich die Dialoge in diesem Buch als sehr hölzern bzw. gestellt. Auf Grund dieser für mich längeren Passagen, empfand ich zwischendurch nicht unbedingt den Drang, das Buch schnellstmöglich zu beenden. Mit Band 2 "Die erste Nacht" werde ich mir wohl noch etwas Zeit lassen.
Rezension verfasst vor 2 Monaten (5)
Adrian ist Astrophysiker und Keira Archäologin. Sie kennen sich seit Jahren, sind sich aber nach einer kurzen Liebesaffäre seit 15 Jahren nicht mehr begegnet. Beide sind vom Wesen her ehrgeizig, so dass sie keine Gemeinsamkeiten für eine gemeinsame Zukunft gesehen haben.
Keira ist Französin und arbeitet bei Ausgrabungen in Äthiopien, als sie aufgrund eines Sandsturmes, der ihre ganze Arbeit zunichte gemacht hat, das Land verlassen musste.
Adrian, geborener Grieche, wohnhaft in London, arbeitet in Chile in der Atacama-Wüste, die auch er abbrechen muss, weil er höhenkrank wurde.
Adrian und Keira treffen sich nach Jahren wieder, als sie beide sich mit einem Projekt bei der Walsh-Stiftung beworben haben.
Keira, die von Harry, ihrem Ziehkind aus Äthiopien, eine Kette mit einem sonderbaren Stein erhalten hat, trifft sich vor der Preisverleihung mit Prof. Ivory, um ihm den Stein zu zeigen. Sie ahnt nicht, welche Welle sie damit in Gang setzt.
Nachdem sie eine Nacht mit Adrian verbracht hat, hinterlässt sie ihm auf dem Nachtisch die Kette.
Durch Zufall entdecken Adrian und sein Kollege Walter eine Eigenart des Steins, die sie animieren, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.
Adrian fährt nach Äthiopien zu Keira, die aufgrund des Stiftungsgewinnes in der Lage war, ihre Forschungen dort fortzusetzen und gemeinsam machen sie sich auf, um das Geheimnis zu lüften.
Anfänglich ist ihnen nicht klar, in welcher Gefahr sie schweben, denn es gibt eine Gruppe, die verhindern will, dass das Geheimnis um den Stein öffentlich gemacht wird.
Diese schrecken auch vor Mord nicht zurück...
Marc Levy hat ein Werk geschaffen, das man nicht aus der Hand legen kann. Es ist mitreißend, spannungsgeladen und keine Minute langweilig.
Die beiden Protagonisten Adrian und Keira begeben sich auf die Suche nach dem Geheimnis des Steines und werden dabei rund um den Globus geschickt.
Geschickt verknüpft der Autor geschichtliches mit der Handlung. So erfährt der Leser u.a. von der Ausgrabung von Lucy, der Himmelsscheibe von Nebra und dem Mythos um die weißen Pyramiden von China.
Gekonnt verbindet er die beiden Wissenschaften Astrophysik und Archäologie miteinander.
Die Handlung ist strukturiert aufgebaut und lässt sich gut nachvollziehen.
Durch die Beschreibungen der Örtlichkeiten hat der Leser das Gefühl, mit den beiden zusammen unterwegs zu sein.
Wunderbar bildlich hat er die Hängebrücken und Treppen auf der "Weißen Pyramide" beschrieben, so dass ich wusste, da gehe ich nicht rüber.
Ein wirklich abenteuerliches Buch auf der Suche nach einem Geheimnis.
Wer Marc Levy liebt, sollte sich dieses Buch auf keinen Fall entlgehen lassen. Aber auch jedem anderen kann ich dieses Buch wärmstens ans Herz legen.
Ich bin nun auf den 2. Teil "Die erste Nacht" gespannt, wie es mit Keira und Adrian weitergeht, ob sie das Geheimnis lüften werden.
Rezension verfasst vor 11 Monaten (6)
eine schöne liebesgeschichte zweier wissenschaftler. er sucht den ersten stern, sie den ersten menschen...Keira bekommt von einem jungen einen stein geschenkt, diesen trägt sie immer um den hals...als sie ihre schwester besucht, begegnet sie einem alten mann der sich auf eine mystische weise für den stein sehr begeistert...
adrian kennt sie seit dem studium. durch einen zufall begegen sie sich wieder, alte gefühe flammen hoch...nach einer schönen nacht lässt sie ihren geliebten stein "zufällig" bei adrian liegen...ohne zu wissen auf was für ein gefährliches abenteuer, aber auch spannendes abenteuer loszulöen...
auch andre einflussreiche menschen suchen weitere teile dieses steins. diese schrecken nicht davor zurück über leichen zu gehn....
Rezension verfasst vor 1 Jahr (16)
Die Geschichte des Universums, der Menschheit – und der Liebe
Keira ist Archäologin und Paläoanthropologin, leitet eine Ausgrabungsstätte in Äthiopien und hofft dort den ersten Menschen zu finden, jenen Menschen, der als erstes die Fähigkeiten besaß, die den Menschen ausmachen, wie zum Beispiel Empathie, Sprache und logisches Denken. Für sie begann das Menschsein nicht mit dem aufrechten Gang oder dem Anfertigen von Werkzeugen, sondern viel früher, nämlich mit dem Zusammenleben in Gruppen – das was den Menschen ausmacht.
Adrian ist Astrophysiker, leitet ein Pilotprojekt in der Atacama-Wüste in Chile und versucht von dort aus den ersten Stern zu finden, er sucht nach dem Beginn des Universums. Für ihn ist es seit jeher ein Rätsel, wo und wie das Universum begann, weshalb er sich diesen Fragen verschrieben hat.
Doch dann kommt es anders für die beiden – aufgrund eines Sturms muss Keira ihre Grabungen abbrechen und nach Paris zurückkehren und Adrian muss aus gesundheitlichen Gründen nach London zurückkehren. Und zu aller übel stellt sich heraus, dass beide ihre Forschungen wahrscheinlich aus finanziellen Gründen einstellen müssen.
Sie können ihre Forschungen dann allerdings doch noch retten, indem sie ein Stipendium der Walsh-Organisation erhalten. Auf einer Tagung der Walsh-Organisation treffen die beiden aufeinander und schließen sich einige Tage später zusammen. Ihr Ziel ist es, die Herkunft des geheimnisvollen Anhängers, den Keira um den Hals trägt, aufzuklären.
Woher kommt der Stein? Wie alt ist er? Und vor allem: was ist er? Bei einigen wissenschaftlichen Untersuchungen kam es zu keinerlei Resultaten, so konnte nicht festgestellt werden um was für eine Art von Stein es sich handelt oder wie alt er ist.
Stellt der Stein die Lösung für die Rätsel des Universums und der Menschheit dar? Und warum werden Keira und Adrian auf einmal verfolgt? Können sich Keira und Adrian retten oder ist es schon zu spät?
Bereits zum Erscheinungsdatum des Buches war ich gierig danach und konnte es jetzt endlich lesen! Meine Eindrücke von diesem Buch sind dabei sowohl positiv als auch negativ. Besonders die Ausarbeitung des Protagonisten hat mir sehr gut gefallen, dagegen gibt es einige sehr trockene und langweilige Dialoge.
Betrachtet man die beiden Protagonisten – Keira und Adrian – mal genauer, fällt auf, dass gerade ihre Wesenszüge sehr genau ausgearbeitet sind. So scheint es, dass Marc Levy sich lange mit den beiden Figuren beschäftigt hat und versucht hat, sie sehr realitätsnah darzustellen. So haben beide ihre Stärken und Schwächen, die auch angesprochen werden, und beide zeigen ihre größte Schwäche, nämlich die für ihre Projekte!
Des Weiteren fällt sehr positiv auf, dass der Spannungsbogen sehr gekonnt konstruiert wurde, allerdings nicht genau gelenkt wird – beim Lesen habe ich den Eindruck erweckt, dass Levy die beiden Protagonisten die Handlungen hat antreiben und sogar steuern lassen. Darüber hinaus steigt gerade zum Ende des Buches die Spannung sehr stark an, was sehr gut (und wahrscheinlich auch sehr effektiv) ist, da es ja eine Fortsetzung gibt und Levy die Leser somit praktisch zum Weiterlesen zwingt.
Allerdings muss ich auch zugeben, dass mir einige Dialoge nicht gefallen haben und auch die Leselust geschwächt haben. Gerade die Dialoge zwischen Keira und ihrer Schwester und Adrian und seinem Chef (sowohl die Schwester als auch der Chef tragen entscheidende Rollen in diesem Roman) sind eher langweilig gestaltet und ziehen sich in die Länge. Die Dialoge zwischen Keira und Adrian wirken dagegen viel interessanter und in keinem Fall langatmig.
Insgesamt ist „Am ersten Tag“ ein ziemlich gelungener Roman, der trotz einiger trockener Dialoge, die Leser überrascht und mitreißt. Neben einer genauen Ausarbeitung der Protagonisten bietet dieser Roman dem Leser einen sehr interessant gestalteten Spannungsbogen und viel Potential für die Fortsetzung „Die erste Nacht“.
Erstveröffentlichung http://literaturecosmos.wordpress.com/
Rezension verfasst vor 1 Jahr (13)
AM ANFANG WAR DIE LIEBE...
Zum Inhalt brauche ich nichts mehr zu sagen, die Beschreibung von amazon, gibt alles wieder...
Meine Meinung:
Wow, was für ein Buch - ich habe schon einige Romane von Marc Levy gelesen und war immer begeistert, doch dieses Buch ist anders, ziemlich anders sogar und trotzdem erkennt man den Autor hier wieder.
Am Anfang hatt ich etwas Angst, dass ich mit der Thematik nicht richtig zurecht kommen würden, denn es geht ja um Astronomie und Archäologie, zwar interessieren mich diese Themen, aber ich bin da ein Laie und da hat man Angst, dass man der Geschichte nicht folgen, wenn einem Wörter und Bezeichnungen dargestellt werden, aber diese Angst ist unbegründet. Marc Levy schafft es auch einen Laien, diese Thematik näher zubringen und man findet sehr schnell rein in die Geschichte. Ich fand es interessant und auch spannend wie über den ersten Stern und den ersten Menschen gesprochen wurde.
Keira und Adrian sind die perfekten Protagonisten für diese Geschichte, sie sind sich irgendwie ähnlich, aber dann auch wieder nicht und man merkt wie sie sich langsam annähern, ich habe sie sofort ins Herz geschlossen - was beide auf jeden Fall gemeinsam haben ist ihr Ehrgeiz und diesen brauchen sie zusammen. Es kreuzen sich hier zwei Schicksale und zwei Menschen, die ein Geheimnis aufdecken möchten, dies könnte aber die Welt verändern, deswegen ist es ein gefährliches Abenteuer.
Die Geschichte nimmt schnell an Spannung und Fahrt an, es geht hier um einen mysteriösen Stein, diesen hat Keira von Harry geschenkt bekommen und Keira vertraut schnell einem alten Professor, doch der spielt nicht mit offenen Karten. Es ist spannend was der Stein für eine Bedeutung hat, da wird man als Leser langsam rangeführt. Doch dieser Stein ist eine Bedrohung nicht für die Welt, sondern auch für Keira und Adrian, denn es gibt Menschen, die das verhindern wollen und das könnte den beiden das Leben kosten und ihre zarte Bande zueinander zerstören, dies konnte nicht spannender dargestellt und beschrieben werden - ich war regelrecht gefesselt.
Doch es wird in diesem Buch nicht alles aufgeklärt, denn das Buch hat hier kein richtiges Ende - denn es handelt sich hier um den ersten Band (Erstes Heft) und man sollte eventuell denn zweiten Band (Die erste Nacht) sich zulegen, wenn man wissen möchte, welchen Zusammenhang alles hat und was aus Keira und Adrian wird.
Ich finde vorallem den Schreibstil von Marc Levy toll, wie schon in seinen anderen Romanen, er hat so etwas leichtes und lockeres, aber dennoch fesselnd und spannend.
Rezension verfasst vor 1 Jahr (29)
Lange habe ich überlegt, wie viele Sterne ich diesem Buch geben soll. Es fiel mir sehr schwer, letztendlich entschied ich mich für 3 Sterne. Das Buch wird als Liebesroman beworben, was ich leider überhaupt nicht verstehen kann. Das Buch ist größtenteils aus der Erzählersichtweise von Adrian geschrieben, der zwar verliebt ist in Keira, es aber nicht wirklich zeigen kann bzw. will. Für mich hat sich der Roman zwar gut gelesen, aber mir fehlte das Gefühl und die Leidenschaft dieser Liebe zwischen den beiden Forschern. Hauptsächlich ging es darum, dass die beiden die Geheimnisse des ersten Tages bzw. des Universums erforschen möchten etc. Außerdem hat es mich sehr gestört und teilweise wirklich sehr gelangweilt, wie detailliert auf die Sternenkonstellationen etc. eingegangen worden ist; im Gegenteil dazu fand ich die archäologische Seite wiederum interessant, aber teilweise auch zu detailliert. Ich werde den zweiten Teil "Die letzte Nacht" auch lesen, weil ich gerne wissen möchte, wie es mit den beiden weitergeht, allerdings erhoffe ich mir vom zweiten Teil Besserung.
Rezension verfasst vor 1 Jahr (16)
Am ersten Tag von Marc Levy
Keira ist Archäologin und leitet eine Ausgrabungsstätte in Äthiopien, wo sie hofft den ersten Menschen zu finden. Als ein Sandsturm die Ausgrabungsstätte zerstört, ist sie gezwungen, diese vorerst aufzugeben und in ihre Heimat Paris zurückzukehren.
Wieder in Paris zieht sie bei ihrer Schwester Jeanne ein. Als sie diese an ihrem Arbeitsplatz, dem Museum Quai Branley, dem französischen Nationalmuseum für nichteuropäische Kunst besucht, wird Professor Ivory, der ebenfalls dort arbeitet, auf den Anhänger den Keira als Kette trägt, aufmerksam. Diesen hat Keira von ihrem Schützling Harry in Äthiopien geschenkt bekommen, nachdem Harry ihn in einem erloschenen Vulkan gefunden hat.
Da auch Keira das Material und das Alter des Anhängers unbekannt ist, stimmt sie Ivory zu, diesen untersuchen zu lassen. Ivory erzählt Keira außerdem die Legende von Tikkun Olam, vom "Reparieren der Welt": Einst ist die Welt in mehrere Stücke getrennt worden, und es ist die Aufgabe eines jeden, die fehlenden Teile zu suchen, um die Welt, in der wir leben, wieder perfekt zu machen..
Das Alter und auch das Material, ist zeitlich nicht bestimmbar und gibt Rätsel auf. Allerdings scheint Ivory mehr zu wissen, als er zugibt.
Keira ist entschlossen ihre Arbeit in Äthiopien wieder aufzunehmen und bewirbt sich mithilfe von Jeanne um den Förderpreis der Walsh-Foundation.
Adrian ist Astrologe und auf der Suche nach dem ersten Stern. Nach einem Unfall auf dem Plateau der Atacama-Wüste in Chile, ist er gezwungen, vorerst wieder in seinen Heimat London zurückzukehren und seinen Posten an der Universität wieder aufzunehmen.
Einer seiner Vorgesetzen - Walter, tritt mit der bitte an ihn heran, sich um den auf zwei Millionen Pfund ausgesetzten Preis der Walsch-Foundation zu bewerben. Der Akademie ginge es finanziell sehr schlecht und eine Spende in dieser Höhe käme gerade recht.
Walter sichert Adrian zu, ein viertel würde er für seine Forschung erhalten.
Adrian willigt ein und er und Walter beginnen mit den Vorbereitungen der Präsentation. Während der gemeinsam verbrachten Zeit, entsteht eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden.
Auf der Tagung der Walsch-Fondation begegnen Adrian und Keira sich, nicht das erste Mal. Bereits während Keiras Studium waren Adrian und Keira ein Paar.
Nach der Tagung verbringen Adrian und Keira eine gemeinsame Nacht. Morgens ist Keira verschwunden, nur der geheimnisvolle Anhänger bleibt Adrian.
Nach einen sonderbarem Vorfall während eines Gewitters, dem auch Walter Zeuge wird, wollen beide hinter das Geheimnis des Steins kommen. Plötzlich werden beide verfolgt und Adrian triff auch auf Ivory der ihm rät Keira aufzusuchen.
Bei dem Besuch in Äthiopien, auf der Suche nach der Fundstelle des Steins, kommt es zu einem Unfall, der Adrian und Keira zwingt wieder nach Europa zu reisen.
Die Suche nach dem Geheimnis führt Adrian und Keira durch verschiedene Kulturen und Länder, immer verfolgt von einer Organisation die verhindern wollen das dieses Geheimnis gelüftet wird.
Kritik
Der für romantische Liebesgeschichten bekannte Marc Levy, hat mit „Am Ersten Tag“ etwas, für ihn, völlig neues geschaffen.
Der Autor erzählt eine Liebesgeschichte die sich mit den fundamentalen Fragen der Menschheit nach dem beginn allen seins beschäftigt.
Der Roman „Am ersten Tag“ ist romantisch, mystisch und sehr spannend geschrieben. Der Autor bedient sich dabei eines flüssigem, leicht zu lesenden Schreibstils und baut vom Anfang der Geschichte, bis zum Ende einen Spannungsbogen auf, der den Leser fesselt und nicht mehr loslässt.
Die Orte der Handlung beschreibt Marc Levy detailliert und ausreichend ausführlich.
Die Mischung aus Liebesgeschichte, wissenschaftlichem Roman, Kulturgeschichte und Thriller ist außergewöhnlich. Die verschiedenen Genres verwebt der Autor mit anscheinender Leichtigkeit, viel Gefühl und atemloser Spannung.
Anfangs wechseln sie die Perspektiven, aus der der Roman erzählt wird ab. Kapitelweise wird die Geschichte Adrians aus seiner Sicht und die Geschichte Keiras, aus der Perspektive eines Beobachters erzählt. Ebenso gibt es Kapitel, in denen eine Organisation zu Wort kommt und deren Motivation das Geheimnis des Anhängers zu schützen und die Nachforschungen von Adrian und Keira zu sabotieren. Die Geschichte der Gegenspieler, wird auch aus der sicht eines Beobachters geschildert.
Mit dem Zusammentreffen der beiden Protagonisten Adrian und Keira, wird dann die Geschichte der beiden aus der Sicht von Adrian weitererzählt. Dieses Zusammenspiel der verschiedenen Perspektiven, macht es dem Leser leicht, die Entscheidungen und Handlungen der Charaktere nachzuvollziehen.
Zu bemängeln ist lediglich das der Leser am Ende des Romans nicht schlauer ist wie am Anfang. Nicht ein Rätsel ist annähernd gelöst, stattdessen stellen sich dem Leser noch mehr Fragen.
Der Roman schließt dann mit einem Cliffhanger, der das Warten auf den nächsten Teil „Die Erste Nacht“ schon fast qualvoll macht.
Die Protagonisten sind lebendig und vielschichtig konzipiert. Ein jeder hat eine eigene Motivation die ihn antreibt. Keira zeigt sich zielbewusst und wird von ihrem Traum den ersten Menschen zu finden, angetrieben. Manchmal ist sie sehr stur und nicht bereit sich auf die Menschen ihrer Umgebung einzulassen, sie kann aber auch eine sehr gefühlsbetonte Frau sein. Adrian ist von beiden trotzdem der sympathischere, er geht auf alles offen zu und zeigt sich einem Abenteuer nicht abgeneigt. Auch kämpft er mit viel Gefühl um Keira, die er wirklich liebt. Auch die Menschen in ihrer nahen Umgebung sind sympathisch und ansprechend gezeichnet. Zum schmunzeln hat mich besonders Adrians Familie in Griechenland gebracht, diese wird dargestellt wie man sich die familienbewussten und lebendigen Griechen vorstellt. Die Beziehungen der Charaktere untereinander sind realistisch dargestellt und nachvollziehbar.
Das Cover ist sehr schön, mit einem Touch Mystik gestaltet. Es zeigt eine in goldnes Licht getauchte afrikanische Landschaft. Im Vordergrund eine Frauenhand die einen wehenden schleiche in der Hand hält.
Fazit
Mit „Am ersten Tag“ ist dem Autor Marc Levy ein mystischer Abenteuerroman gelungen, der sich deutlich von seinen bisherigen Teilen anhebt. Der Leser bekommt eine fesselnde Geschichte präsentiert, die packend ist und kaum loszulassen vermag. Typisch für Marc Levy kommt die Liebe nicht zu kurz, wird aber nicht in den Vordergrund gestellt.
Lesern von Romanen wie Indiana Jones, Sakrileg und Fans des Autors Marc Levy ist dieses Buch unbedingt zu empfehlen, vielleicht sollte man allerdings warten bis der zweite Teil erscheint um das Warten auf die Fortsetzung möglichst kurz zu halten.
Autor
Marc Levy ist 1961 in Frankreich geboren. Mit achtzehn Jahren engagiert er sich beim französischen Roten Kreuz, für das er sechs Jahre tätig ist. Gleichzeitig studiert er Informatik und Betriebswirtschaft an der Universität in Paris. Von 1983 bis 1989 lebte er in San Francisco, wo er sein erstes Unternehmen gründete. 1990 verließ er die Firma und eröffnete mit zwei Freunden ein Architektenbüro in Paris. Er entdeckte schon früh seine Liebe zur Literatur und zum Kino und schrieb mit siebenunddreißig Jahren seinen ersten Roman, Solange du da bist, der von Steven Spielberg verfilmt und auf Anhieb ein Welterfolg wurde. Seitdem wird Marc Levy in zweiundvierzig Sprachen übersetzt, und jeder Roman ist ein internationaler Bestseller. Marc Levy, der mit seiner Familie in New York lebt, ist mit 20.000.000 verkauften Büchern der erfolgreichste französische Autor weltweit. (Verlagsinfo)
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 480 Seiten,
ISBN: 978-3-7645-0373-4
Originaltitel: Le premier jour
Aus dem Französischen von Eliane Hagedorn, Bettina Runge
http://www.randomhouse.de/blanvalet/
Rezension verfasst vor 1 Jahr (13)
In "Am ersten Tag" treffen sich Astrophysiker Adrian und Archäologin Keira bei einer Projektpräsentation wieder, um schon kurz darauf eine abenteuerliche Reise rund um die Welt zu beginnen. Erste Geheimnisse um einen rätselhaften Stein werden gelüftet, weitere werden dann in dem Folgebuch "Die erste Nacht" zu erfahren sein.
Ein Buch, das mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen hat. Zum einen fand ich die Geschichte spannend und hatte das Buch in relativ kurzer Zeit durchgelesen. Andererseits hatte ich jedoch den Eindruck, dass diese Spannung zu konstruiert war und der Autor hierbei auf altbewährte Szenen unterschiedlichster Genres gebaut hat, die er dann für seine Zwecke zusammengestückelt hat. Die Mischung aus Liebes-, Abenteuer-, Fantasyroman und Thriller will aber nicht so richtig schmecken, weil die Handlung teilweise unreif und nicht zuende gedacht rüberkommt. Der Autor hetzt von einem Plot zum nächsten und schiebt beispielsweise den Gedanken über längst nicht mehr finanzierbare Reisekosten nach, als das Kind nach logischem Ermessen längst in den Brunnen gefallen sein muss. Die Anfangs so ansprechend gestaltete Liebesgeschichte endet mehr oder weniger im Bett und wird dann zum Schluss nochmal aufgegriffen, um ein an den Haaren herbeigezogenes Ende des ersten Teils zu konstruieren. Unter diesen Umständen möchte ich keine Fortsetzung lesen.
Rezension verfasst vor 1 Jahr (9)
ch habe schon einige Bücher von Marc Levy gelesen, umso mehr freute ich mich, das ich auch diesen Roman lesen darf. Seine Romanen sind immer klasse geschrieben und absolut lesenswert.
In dem neuen Roman "Am ersten Tag" - der übrigens ein Fortsetzungsroman ist, der 2. Teil "Die erste Nacht" erscheint im November - geht es um Adrian und Keira.
Adrian ist Astrophysiker und sucht nach dem ersten Stern. Er bewirbt sich bei einer Stiftung, um seine weiteren Forschungen zu finanzieren. Dabei trifft er auch seine Jugendliebe Keira wieder. Keira ist Archäologin und auf der Suche nach dem ersten Menschen, und hat sich ebenfalls bei der Stiftung beworben.
Sie hat bei ihren Ausgrabungen in Äthopien von einem kleinen Jungen einen besonderen Anhänger geschenkt bekommen, den sie immer bei sich trägt. Dieser Anhänger ist etwas besonderes, da keiner den Anhänger irgendwie zuordnen kann.
Was Keira aber nicht weiß - es gibt noch einen ähnlichen Anhänger. Dieser ist in Besitz von einer geheimen Organisation. Diese Organisation versucht den Anhänger in seinen Besitz zu bekommen bzw. die Nachforschungen von Adrian und Keira zu sabotieren.
Und schon bald finden sich Keira und Adrian auf einer abenteuerlichen Reise rund um die Welt, um dem Geheimnis des Anhängers näher zu kommen. Denn es gibt noch weitere Teil von dem Anhänger. Und alle zusammen würden das 400 Millionen Jahre alte Geheimnis, das die Betrachtung der gesamten Weltgeschichte verändern könnte, lüften.
In diesem Roman von Marc Levy dreht sich alles hauptsächlich um den geheimnisvollen Anhänger. Nebenbei erwacht langsam wieder die alte Liebe von Keira und Adrian.
Einmal angefangen mit dem Buch, kommt man nicht mehr davon los. Voller Spannung hofft man auf weitere Erkenntnisse um das Geheimnis des Anhängers... Aber leider, muß man so sagen, ist man am Ende des Romanes so schlau wie vorher auch. Und wartet jetzt sehnsüchtig auf den 2. Teil des Romanes im November.
Marc Levy ist mit diesem Roman, der überraschend anderst ist als seine bisherigen Romane, eine tolle Geschichte gelungen. Die Geschichte ist fesselnd geschrieben und läßt sich super lesen. Und das Buch ist viel zu schnell ausgelesen.
Rezension verfasst vor 1 Jahr (16)
Kira ist Paläogin und sucht nach dem ersten Mensch. Adrian ist Astrophysiker und sucht nach dem ersten Stern. Die Beiden bewerben sich um einen Geldpreis bei der Stiftung Walsh. Dort begegnen sie sich nach langer Zeit wieder. Kira gewinnt den Preis und nimmt ihre Arbeit in Afrika wieder auf. Bei ihrem ersten Aufenthalt hat Kira von einem Jungen einen Stein geschenkt bekommen. Sie findet nicht heraus, was es mit dem merkwürdigen Stein auf sich hat und überlässt ihn Adrian. Der bald herausfindet, dass es kein gewöhnlicher Stein ist und Kira in Äthiopien aufsucht. Ihre gemeinsame Suche nach dem Geheimnis des Steins wird zur gefährlichen Jagd. Eine Geheimorganisation will verhindern, dass ihnen die Auflösung gelingt und bringt die Beiden immer wieder in Gefahr.
Anfangs mochte mich das Buch nicht so sehr fesseln. Trotzdem musste ich immer wieder weiterlesen, weil ich so viele Fragen hatte. Gegen Ende des Buches kommt sogar Spannung auf. Leider hört das Buch abrupt auf, weil es sich um den 1. Teil einer Geschichte handelt. Man bleibt mit den vielen Fragen zurück und ist nicht schlauer als vorher. Das ist schade.










