Rezension verfasst vor 2 Monaten
(5)
"Die erste Nacht" ist die Fortsetzung des Romans "Am ersten Tag".
Adrian ist am Boden zerstört, musste er doch miterleben, wie seine Freundin Keira im gelben Fluss ertrunken ist. Er war bei ihr, bis er selbst ohnmächtig wurde.
Als ihm ein Foto zugespielt wurde, auf dem Keira nach dem Unfall zu sehen war, kann er es kaum fassen. Sollte sie wirklich noch am Leben sein?
Doch bevor er sich in China davon überzeugen kann, wird er durch eine schwere Lungenentzündung außer Kraft gesetzt.
Noch bevor er diese richtig auskuriert hat, fliegt er nach China, um Keira zu holen, die dort inzwischen zu einer Haftstrafe verurteilt wurde.
Trotzdem die beiden soviel Hindernisse zu überwältigen hatten, geben sie nicht auf und suchen weiter danach, das Geheimnis der Steine zu ergründen.
Weiter hetzen sie von Land zu Land, bringen viele Kilometer hinter sich und jagen den Hinweisen nach, die ihnen durch Prof. Ivory zugesteckt werden.
Nur, welches Spiel spielt der Prof. und welche Ziele verfolgt er?
Mehr als einmal trachtet man ihnen nach dem Leben, was sie aber nicht entmutigt.
Wird es ihnen je gelingen, hinter das Geheimnis der Steine zu kommen und wenn ja, was machen sie mit diesem Wissen?
Mit diesem Band schließt Marc Levy an den Vorgänger "Am ersten Tag" an und auch dieser Teil ist spannend geschrieben.
Akribisch genau lässt der Autor den Leser an der Suche nach dem Geheimnis der Steine teilnehmen. Wieder bereisen die beiden Protagonisten Adrian und Keira die halbe Welt und werden von den Leuten gejagt, die um jeden Preis verhindern wollen, dass die Wahrheit publik gemacht wird.
Immer wieder stellt sich die Frage, ist die Menschheit für diese Wahrheit schon bereit?
Auch wenn es Rückschläge gibt, Adrian und Keira geben nicht auf, auch wenn sie um ihr Leben bangen müssen.
Marc Levy hat auch für diesen Band wieder hervorragende Recherchearbeit geleistet, so dass der Leser auch die geschichtlichen Aspekte versteht. Diese sind z.B. auch mit einer Karte im inneren des Buches belegt.
Den Ausgang der Geschichte habe ich so schon geahnt, so dass mich das Ende nicht wirklch überraschen konnte.
Ein wenig habe ich in diesem Band die grandiosen Beschreibungen der Örtlichkeiten vermisst, die mir im ersten Band so gut gefallen haben, das störte aber nicht den Fluss der Handlung.
Auch dieses Buch konnte ich nicht aus der Hand legen, es war spannend bis zum Schluss und hält den Leser in Atem.
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