Leser-Rezension zu „Caligo” von Marc Van Allen
am 23.04.2010
Ich habe lange gebraucht um das Buch zu lesen, weil ich am Anfang immer nur ein paar Seiten lesen konnte, dann musste ich das Buch wieder weglegen. Da Caligo der dritte Band einer Trilogie ist, hatte ich das Gefühl, das mir an bestimmten Stellen das Vorwissen fehlt um die Zusammenhänge, wirklich 100% zu erfassen. Je weiter das Buch voranschritt konnte ich aber mehr Seiten auf einmal lesen, weil im Laufe des Buches noch mal ein paar Vorgänge die vorher passiert sind aufgegriffen worden sind und ein paar Zusammenhänge klarer geworden sind. Ein leichtes Manko bildet aber die zum Teil doch sehr häufige Wiederholung bestimmter Tatsachen, z.B. die Schwangerschaft von Alex Lessing. Trotzdem passte der Stil von Marc Allen hervorragend zu diesem Buch.
Interessant an diesem Buch finde ich, dass sich die Erzählstränge doch noch zu einem zusammenfinden und die Art und Weise wie dieses vom Autor vollbracht worden ist.
Gelungen war auch, dass vor jedem Abschnitt stand, wo man sich jetzt befindet und wann. Den in diesem Buch wird schon relativ häufig Bezug auf die Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft genommen. Die alle auf irgendeine Weise miteinander verbunden sind.
Man sollte auch die Tatsache erwähnen, dass schon sehr viele Szenen, welche in diesem Buch auftauchen als sehr, sehr unrealistisch anzusehen sind. Besonders zum Schluss, hatte ich immer häufiger das Gefühl. Aber auch gerade diese Tatsache hat dem Buch den Charakter verliehen, den es haben sollte. Den eigentlich ist es eine Mischung aus Sci-Fi und Thriller, den nach meiner Meinung ist das kein Thriller im eigentlichen Sinn, allerdings mit einem typisch amerikanischen Ende.
Trotzdem muss ich sagen ist dieses Buch für Verschwörungstheoretiker genau das richtige ist.

