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Alle anzeigenVergissmeinnicht
Vor 11 Monaten
Teil 2: S. 90-186
Ihr verhalten finde ich absolut nachvollziehbar und meiner Meinung nach hätte sie auch keine Schuldgefühle haben brauchen, auch wenn ich die in ihrer Situation auch gehabt hätte...
Sie war nun ja sehr jung und diese Situation mehr als heikel, dass sie viel zu große Angst hatte um einzuschreiten kann ich absolut nachvollziehen. Selbst ich wüsste nicht ob ich den Mut hätte, irgendwas zu tun. Ich wäre wahrscheinlich abgehauen, wenn ich mich von der Stelle hätte bewegen können..
Ich weiß es nicht und hoffe nur wirklich, dass ich nie nie in eine solche Situation kommen werde, aber letztendlich handelt man wohl immer ganz anders als man denkt..
parden
Vor 11 Monaten
Teil 2: S. 90-186So, auch der zweite Teil ist nun gelesen. Mir gefällt der Wechsel zwischen der Gegenwart in dem kleinen Zimmerchen der Extante und der Familiengeschichte. Auch wenn die Erzählung immer sehr an der Oberfläche bleibt, lernt man die Familie recht gut kennen und kann die einzelenen Geschehnisse immer besser einordnen. Imma ist also die Tochter Melinas - dass diese derart lebensmüde werden könnte, hätte ich anfangs nicht vermutet, aber sie lebte und liebte eben mit ganzer Seele, und einmal verletzt... Schon traurig.
Nicht einordnen kann ich die Einblendungen um die Bauerstochter und Anwaltsgehilfin Rosaria, ihre Hochzeit mit Ubaldo und das gemeinsame Leben seither in der Villa des Geschwisterpärchens. Weshalb tauchen diese Personen auf? Vielleicht klärt sich das ja noch im dritten Abschnitt...
Die Geschichte mit Marika war schon wirklich schlimm. Aber Imma war da erst dreizehn Jahre alt, die Angst, Ohnmacht und innere Abwehr kann man da wohl nachvollziehen. Auch wenn man sich ein anderes Verhalten wünschen würde. Zeugin einer Vergewaltigung und eines Mordes - und nicht eingeschritten, um zu helfen, damit muss man erst einmal fertig werden.
Schlimm, wie mit Menschen umgegangen wird: das Mädchen wie ein Stück Vieh, das einfach weggeworfen wird, wenn es nichts mehr bringt. Und Imma, die alles für sich behält, sich niemandem anvertraut, nur krank wird...
Bin gespannt, wie es weiter geht!
Themistokeles
Vor 11 Monaten
Teil 2: S. 90-186
Also wenn ich Rosaria in meiner Vorstellung ein Alter hätte geben sollen, dann wäre sie wohl so bei 50+ gelandet ^^
buecherbiene72
Vor 11 Monaten
Teil 2: S. 90-186DVA_Verlag schreibt:
Was denkt ihr über Immas Verhalten, als sie beobachtet, was mit Marika passiert – findet ihr es verständlich? Hättet ihr auch so gehandelt?
Ich kann sie verstehen. Imma ist 11 Jahre alt und auch wenn sie für ihr Alter schon viel erlebt und sicher auch reifer ist, ist sie immer noch ein Kind. Sie hatte Angst und wenn man Angst hat, dann handelt man nicht rational. Ich weiß nicht, ob ich auch so gehandelt hätte, aber nachvollziehbar finde ich das Verhalten schon.
SharonBaker
Vor 10 Monaten
Teil 2: S. 90-186Es lässt sich immer noch gut lesen und ich kann es kaum aus der Hand legen. Der Wechsel der Geschichten der verschiedenen Personen macht einen neugierig und man möchte wissen wie sich deren Leben entwickelt. Imma's Verhalten kann ich voll nachvollziehen und in den Alter hätte ich glaube ich auch nicht anders gehandelt, nur das sie es nachher nicht ihrer Familie erzählt fand ich komisch, aber vielleicht steht sie unter Schock. Sie hat ja auch schon einiges mitgemacht...
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