Leser-Rezension zu „Die hässlichste Frau der Welt” von Margrit Schriber

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meenzer meenzer
Verfasst von meenzer
am 28.02.2010
 

Mitte des neunzehnten Jahrhunderts tingeln zwei junge Frauen durch Europa. Die eine ist als "die Affenfrau" der Star einer Freakshow, die andere eine junge Tänzerin, deren Schönheit dazu dient, die Abnormität des Stars noch zu steigern.
Stilsicher und einfühlsam erzählt Margit Schriber von Hässlichkeit und Schönheit, von einer berührenden Freundschaft, aber auch von der Gewalttätigkeit von Sensationslust und wissenschaftlichem Forschungseifer.

Ich habe jetzt einige Tage gebraucht, bis ich mir wirklich darüber im Klaren war, was ich schreibe.
Dieses Buch ist schrecklich,.Schrecklich in dem Sinne, das es einem selbst klarmacht, wie grausam, egoistisch und verschlagen dich Menschheit doch ist. Denn meines Erachtens, hat sich seit Ende des 19.Jahrhunderts, nicht viel geändert. Noch immer ist der Mensch auf der Suche nach dem letzten Kick, nach Sensationen, Absonderlichkeiten und Abnormitäten.
Das grausamste Raubtier der Erde ist nach wie vor der Mensch, denn es gibt selten ein Tier, das aus purer Lust tötet oder quält, und sich noch daran erfreut.
Es ist aber auch ein Buch, das zeigt, es gibt noch kleine Nischen, der Freundschaft, der Menschlichkeit, auch wenn diese manchmal zu spät kommt.

 

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Die hässlichste Frau der Welt Die hässlichste Frau der Welt
Margrit Schriber

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Die hässlichste Frau der Welt
von Margrit Schriber

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