Leser-Rezension zu „Im Dunkeln der Tod” von Mari Jungstedt
am 8.11.2010
Der 4. Teil der Kommissar Knutas-Serie ist ebenso fesselnd wie seine Vorgänger...
ZUM INHALT:
Egon Wallin, ein bekannter Galerist, hängt tot in einem der historischen Stadttore der ehemaligen Hansestadt Visby. Tags zuvor hatte er noch in seiner Galerie eine Vernissage eines lettischen Malers ausgerichtet. Anders Knutas muss mit seinem Team unter einem hohen Öffentlichkeitsdruck agieren, denn die spektakulär zur Schau gestellte Leiche macht nicht nur auf Gotland, sondern auch auf dem schwedischen Festland Schlagzeilen. Und für die entsprechenden Fernsehbilder und Interviews sorgt wieder einmal Johan Berg vom lokalen Rundfunk. Bald entdecken die Fahnder eine Reihe von möglichen Motiven...
MEINE MEINUNG:
"Im Dunkeln der Tod" ist bereits der 4. Roman aus der Knutas-Reihe.
Die Hauptfiguren hat man längst lieb gewonnen und Frau Jungstedt legt auch grossen Wert auf deren Weiterentwicklung.
Während es bei dem Haupt-Protagonisten Anders Knutas privat eher ruhig zugeht (er ist überarbeitet und hat wenig Zeit für seine Familie), wird uns seine Kollegin Karin Jacobsson näher gebracht und der Reporter Johan Berg bleibt diesmal (leider) eher eine "Randerscheinung".
Der Plot & die Handlung knüpfen nahtlos an die Vorgängerbücher an, der Schreibstil wirkt sehr souverän & extrem fesselnd - und der Spannungsbogen hält vom Anfang bis zum bitteren Ende.
Außerdem werden wieder etliche falsche Fährten und Spuren gelegt, bis der Täter endlich entlarvt wird. Und auch für den 4. Band gibt es hervorragende 5 STERNE!

