Leser-Rezension zu „Gottes leere Hand” von Marianne Efinger
am 30.07.2010
Grundsätzlich ist die Geschichte toll erzählt, der Leser erfährt viel von den Geschichten drum herum, was durchaus interessant ist, allerdings den tiefen Zugang zur Hauptfigur Manuel etwas erschwert – zumindest für mich.
Das Leben eines Menschen mit Glasknochen wird erzählt, wobei die jeweils umgebenden Personen mit ihren eigenen Geschichten genauso ins Blickfeld gerückt werden.
Die tiefe Freundschaft zu Lothar, seine vergangene große Liebe, die ums Leben kam, Schwester Dagmar, die mehr als nur eine Schwester ist, der PJler, der Angst hat, die jeweiligen Ärzte mit ihren Sorgen und Nöten…..
Das Leben und vielleicht auch Leiden des Protagonisten kommt mir persönlich etwas zu kurz, gerne hätte die Geschichte für mich schon viel früher in Manuels Leben einsetzen dürfen….
Insgesamt gab es Strecken, die es zu überbrücken galt –für mich ein eher mäßiger Roman.

