Rezension zu "Himmelskinder" von Marion Feldhausen

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irishlady

Vor 10 Monaten

(9)

War das ein Selbstmord oder nicht? Dieser Frage geht der Kriminalpolizist Alvermann und seine Mannschaft nach, nachdem sie einen toten Mann in einem Hotelzimmer gefunden haben. Zeitgleich wird ein kleines Mädchen im Gebüsch gefunden, welches um ihr Leben kämpfen muss. Ihre Wunden weisen auf kaum vorstellbare Qualen hin und deuten auf einen Kinderpornoring, der bis in die Politik- und Justizkreisen reichen soll.
Marion Feldhausens Psychothriller "Himmelskinder" verspricht ein brisantes Thema mit viel Spannung.
Die Autorin deutet vieles in ihrem Buch an, beschreibt es aber - Gott sei Dank - nicht detailliert. Der Leser kann sich so etwas vorstellen, ohne gleich eine Horrorgeschichte zu lesen. Dies kann aber auch eine Gefahr bergen - so bekommt der Leser nämlich auch schnell das Gefühl, dass er an der Handlung nicht teilnehmen kann, wird doch oft auch nur im nachhinein berichtet, was gerade passierte.
Mehr gewünscht hätte ich mir einen Spannungsbogen, gleicht es doch teilweise einer Erzählung, auch eine Eingrenzung der Personen hätte ich mir gewünscht, denn der Leser kommt teilweise mit der Vielzahl der Protagonisten durcheinander. Außerdem gefiel mir das Ende nicht. Denn dieses war zu schnell, zu plötzlich, zu berichtend.
Alles in allem ein für mich durchschnittlicher Krimi, der sich gut lesen lässt aber der mehr Potential bereit hielt.

Autor: Marion Feldhausen
Buch: Himmelskinder
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