Rezension verfasst vor 1 Jahr
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Teil 1 des Buches find ich gut. Ich find es toll zu erfahren wie es überhaupt dazu kam, dass Avalon von dem Rest der Welt abgeschnitten wurde. Außerdem mag ich Caileans, aber besonders Gawens Geschichte, auch wenn das Ende leider sehr traurig ist. Wirklich gut gelungen, wenn auch am Anfang etwas zäh.
Teil 2 des Buches Find ich jetzt nicht ganz so toll. Die Wichtigkeit der Geschichte liegt ja eigentlich nur darin, dass es um den 1. Kaiser Britanniens und dem 1. Großkönig Britanniens geht. Wobei ich sagen muss, dass die Geschichte der Großkönigs hinterher sehr abgekührtz wurde. Ansonsten wäre diese Geschichte aber meiner Meinung nach überhaupt nicht von Belang. Es geht einfach nur um eine Herrin von Avalon (Dierna) in einer einigermaßen bedeutenden Zeit. Der Anfang ist wirklich sehr langahmig. Erst am Ende wird es spannender. Und da die Geschichte soweit ich noch weiß an die Priesterin von Avalon anknüpft und ich das vor Ewigkeiten gelesen hab viel es mir auch etwas schwer in die Geschichte von Dierna reinzukommen. Würde von mir jetzt nur befriedigend – kriegen.
Der letzte Teil zieht sich auch wieder etwas, aber er ist wieder sehr wichtig und spannend auch. Ich mag ja Viviane und ihre Geschichte. Und es ist interessant zu erfahren unter welchen Bedingungen Igraine und Morgouse geboren worden sind. Ihre Mutter Ana mag ich aber gar nicht. Sie ist einfach viel zu eingebildet und nimmt sich zu viel heraus. Talisien dagegen ist super und es ist toll erzählt wie er zum Merlin wird. Durch diesen Roman versteht man das Einzelbuch Die Nebel von Avalon viel besser.
Wie bei allen Büchern beeindruckt mich aber auch hier Bradleys hervorragendes Wissen über die brittanische Geschichte. Hier mischt sie perfekt Historik und Fantasy. Jeden einzelnen Roman find ich beeindruckend, auch wenn alle Bücher nicht zu meinen Lieblingen zählen. Das liegt aber wohl auch daran, dass es aus der alten Zeit stammt und die Zeit für mich immer noch etwas sehr gewöhnungsbedürftig sind. Manche Sitten und Bräuche sind mir einfach zu fremd. Ich denke aber schon, dass bei der Kultur die sie in der damaligen Zeit beschreibt wirklich dieser starke Glauben präsent war. Ist es ja zum Teil heute noch, wenn auch viel schwächer. Aber besonders bei den alten Leuten sieht man es sehr, aber auch bei Leuten mittleren Alters und sogar auch bei jüngeren Leuten.
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