Leser-Rezension zu „Judassohn” von Markus Heitz
am 29.11.2011
Anfangs fand ich es etwas schwierig, in das Buch hineinzukommen. Es begann zwar mit Sia und alles war schicki, aber im zweiten Band dieser Reihe ändern sich nicht nur die Zeiten, sondern auch die Erzählperspektiven und viele Personen tauchen auf. Hat man sich gerade an eine neue Person gewöhnt, ging es zur nächsten. Irgendwann kannte man die Hauptcharaktere natürlich besser und es wurde somit auch leichter, in die jeweilige Situation wieder hineinzukommen.
Das war auch der Punkt, an dem mich die Geschichte wieder fesselte. Der Schreibstil ist großartig, die einzelnen Charaktere gut durchdacht. Das Lesen machte Spaß.
Was ich an Judassohn auch gut fand, war, dass am Anfang alle Vampirarten einmal kurz erläutert wurden. Das hätte ich mir schon beim ersten Band gewünscht, dann wäre auch einem Vampir-Laien das Wort „Upir“ nicht gänzlich unbekannt gewesen ;) .

