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Vor 1 Jahr
(5)Inhalt:
1764 in Gévaudan, Frankreich: Eine Bestie versetzt das Königreich in Angst und Schrecken. Denn diese hat es auf Menschen abgesehen, egal ob Mann, Frau oder Kind. Die Bestie hetzt und tötet sie. Während der König ein Preisgeld für den aussetzt, der die Bestie tötet, mischt sich der Vatikan mit Geheimermittlern in die Sache ein, deren Ziel ungewiss ist.
Einer der beteiligten Jäger ist Jean Castel, der mit seinen Söhnen Antoine und Pierre Jagd auf die Bestie macht. Neben dem Kampf mit der Bestei trägt dieser Mann, verlassen vom Glauben, auch einen inneren Kampf mit der Äbtissin Gregoria aus. Die Jagd nach der Bestie artet aus, mit persönlichen Folgen für Jean Castel. Alle Beteiligten ahnen nicht, dass diese Jagd nach über 200 Jahren noch nicht beendet sein wird - Eric von Kastell lebt im 21. Jahrhundert und ist Künstler und jagt seit Jahren mit seinem Vater. Ihr Ziel: Werwölfe.
Meinung:
Ich habe mich vorher noch nie mit Werwolfromanen befasst, Ritus weckte allein durch den Schreibstil von Markus Heitz mein Interesse.
Anfangs war ich tatsächlich etwas überfordert mit der Mischung aus "Sex, Blood and Action", bis zum Schluss hatte ich mich auch nicht so gänzlich daran gewöhnt.
Allerdings war dies mit der Zeit auch gar nicht mehr schlimm, weil mich die Handlung des Buches viel zu sehr in den Bann zog, als dass ich noch weiter darauf achten konnte.
Gerade die Action Szenen, die selten ein Autor wirklich gut hinbekommt und die ich gerne auch mal ein wenig überspringe, sind Heitz wirklich gut gelungen. Es gibt sicher ein paar Kritikpunkte an dem Buch. Manchem mag der Gruselfaktor fehlen, da ich allerdings eine ziemlich ausgeprägt Fantasie habe, haben mir die Beschreibungen von Heitz eigentlich gereicht, um mir ein Bild davon zu machen.
Alles in allem hat mich "Ritus" als erster Roman, den ich von Heitz gelesen habe, von dessen Schreibqualitäten vollkommen überzeugt.
Fazit: Ein wirklich gut gelungenes Buch, auch wenn das offene Ende einen wahnsinnig vor Neugierde machen kann. Aber das ist schließlich nicht unbedingt ein Nachteil.
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