Leser-Rezension zu „Vorstadt-Fighter” von Markus Zusak

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Kossi Kossi
Verfasst von Kossi
am 27.03.2008
 

Nachdem ich von Markus Zusak in diesem Monat bereits „Die Bücherdiebin“ und den „Joker“ gelesen hatte, war mir klar, ich muss den „Vorstadt-Fighter“ auch lesen, denn Zusak hat mich mit seiner wundervollen Art zu schreiben einfach überzeugt. Da jedes seiner Bücher auch vom Thema her vollkommen anders ist, fiel es mir nicht schwer, sie fast nacheinander weg zu lesen.

In diesem Buch beschreibt der Autor, wie intensiv die Verbindung zwischen zweier Brüder, die in recht ärmlichen Verhältnissen aufwachsen, sein kann. Blut ist dicker als Wasser und Freundschaft gibt es auch innerhalb einer Familie. Das ist die Botschaft, die Zusak dem Leser mit auf den Weg gibt, wenn er das Verhältnis zwischen Cameron und Rube beschreibt, die eines Tages, vom Geldmangel verfolgt, es sich zur Aufgabe machen wollen, ihre Familie selber finanziell zu unterstützen. Dass sie dabei fast über ihre eigenen Grenzen gehen, ist ihnen beinahe egal und so wird gerade das Ende des Buches zur harten Bestandprobe der beiden Brüder. Zusaks Bücher schließt man immer mit dem Gedanken, von ihm eine Botschaft mit auf den Weg bekommen zu haben und sie hinterlassen ein wohliges Gefühl im Bauch.

Eigentlich sind die Bücher von Zusak Jugendbücher, doch sprechen sie mich, als ausgesprochene Buchliebhaberin, die die 30er-Grenze bereits weit überschritten hat, sehr an. Auch als Erwachsener findet man sich in seinen Büchern ein Stück weit wieder und das ist es, was für mich die Faszination seiner Schreibkunst ausmacht.

Ich bin nun neugierig auf mehr von Markus Zusak und werde seine nächsten Veröffentlichungen natürlich im Auge behalten. Von diesem Autor möchte ich nichts mehr verpassen.

 

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Vorstadt-Fighter Vorstadt-Fighter
Markus Zusak

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Vorstadt-Fighter
von Markus Zusak

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