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Alle anzeigenallegra
Vor 1 Jahr
Fazit / RezensionenEben fertig geworden, damit ich wieder etwas vom Tisch habe:
http://www.lovelybooks.de/autor/Marlies-Ferber/Null-Null-Siebzig-Operation-Eaglehurst-868900972-w/
Ich hab noch das alte "Funny poems" Buch von meinem Sohn gefunden und ein Foto gemacht der lächelnden Tigers. Ich hoffe, ich kann es hier anhängen.
Gelöschter Benutzer
Vor 1 Jahr
Fazit / Rezensionen
Da muss ich zuerst fragen was "sprechende Namen" sind?
Darunter kann ich mir nichts vorstellen, habe ich damals im Deutschunterricht geschlafen? :-)
Ich habe mal eine Zeit lang Online Rollenspiele gespielt und dies ist ein alter Charakter Name von mir. Er ist mir in einer schlaflosen Nacht eingefallen und da ich ihn schön fand, habe ich ihn aufgeschrieben und gleich benutzt (kann natürlich sein, dass ich den Namen vorher unbewusst irgendwo gelesen haben, das will ich mal nicht abstreiten *g*). Und heute bin ich damit im Internet unterwegs.
MarliesFerber
Vor 1 Jahr
Fazit / Rezensionen
Hatte ich also richtig vermutet, dass diese Namen alles andere als zufällig sind :-) Schaukelstuhl und deine Assoziationen dazu, das ist wirklich sehr schön. Vielen Dank für deine Antwort! Die Begeisterung für den Jugendstil teilen wir übrigens, das Haus, in dem ich wohne, stammt aus dem Jahr 1908. Die "Chucks", die dich sogar zum Ändern des Bildes brachten, habe ich mir gleich mal näher angeschaut bei amazon, das könnte ein gutes Buch für meinen Sohn sein :-)
MarliesFerber
Vor 1 Jahr
Fazit / Rezensionen
Danke @Anendien für deine tolle Rezension, es freut mich, dass du so viele Punkte heraushebst, die mir selbst auch wichtig waren, z.B. dass es eher ums Mitdenken und -rätseln geht und um die Figuren als um blutige Szenen. Nur ganz zum Schluss, die Szene, in der James und Sheila überfallen werden, da wollte ich doch mal schauen, ob ich das auch hinkriege, so eine action-Szene. Aber dank Reizgas-Rollator wurde ja dann zum Glück doch das Schlimmste verhindert ;-)
Sprechende Namen sind so etwas wie der von mecedora, was auf Spanisch - wie ich seit eben weiß - "Schaukelstuhl" heißt. Oder im Fall von Mr. Maddison klingt "mad" an, also verrückt, während der Name, mit dem er sich im Pub einer Frau vorgestellt hat - Mr. Sniper - ein Maschinengewehr bezeichnet.
Ich finde den Namen Anendien sehr schön, auch in Verbindung mit dem Bild passt es sehr gut. Vor etwa 20 Jahren hatte ich mal eine Frau an der Uni gesehen, von der ich mir vorstellte, sie würde "Anjefa" heißen, das war glaube ich so ähnlich wie mit deinem Namen "Anendien". Er ist plötzlich da, und man vergisst ihn nicht wieder. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, sollte ich mal eine Tochter haben, sie so zu nennen, aber dann fand ich den Namen doch zu schräg, sie muss ja damit leben, nicht ich. Außerdem dachten wir eh, es wird ein Junge. Und als mein Mann und ich zum Kranenhaus fuhren, 3 Uhr in der Nacht, war es wolkenlos, die Sterne leuchteten am Nachthimmel über uns, es war schon ein bisschen romantisch (und wäre noch romantischer ohne diese blöden Wehen gewesen), und ich meinte zu meinem Mann: "Schade, dass es kein Mädchen wird, sonst könnten wir sie Stella nennen. Stella ist also auch so ein sprechender Name, zumindest für meinen Mann und mich: Stern. :-)
Gelöschter Benutzer
Vor 1 Jahr
Fazit / Rezensionen
Ja, die Actionszene ist dir wirklich gelungen, der Rollator mit seinen netten Gimmicks hat mich übrigens zum Schmunzeln gebracht.
Danke für die Erklärung zu den sprechenden Namen. Nun kann ich mir was darunter vorstellen. Anjefa hat einen sehr schönen Klang, aber Stella gefällt mir auch :) Sollte ich mal eine Tochter bekommen, wüsste ich auf Anhieb fünf Namen, die würde sie wahrscheinlich auch alle bekommen :) Das arme Kind ... :D
MarliesFerber
Vor 1 Jahr
Fazit / Rezensionen
Ach, fünf Namen sind doch keine schlechte Idee, da kann sie sich später den schönsten aussuchen :-)
Liebe Grüße
Marlies
Nil
Vor 1 Jahr
Fazit / RezensionenHier meine Rezi:
Alter schützt vor Morden nicht....
Der Debütkrimi von Marlies Ferber 'Null-Null-Siebzig - Operation Eaglehurst' spielt in einem Altersheim...pardon...in einer Seniorenresidenz in einem verschlafenen Nest an der englischen Küste, in Hastings.
Hier kam der Freund und ehemalige Kollege von James um. Beides pensionierte Geheimdienstagenten des SIS (= Secret Intelligence Service), auch MI6 genannt. Nein, James Nachname ist nicht Bond, aber so recht mag man den klassischen Agenten bei diesem Krimi nicht vergessen.
Man könnte sagen, dass sich hier James Bond und Miss Marple "gekreuzt" haben. Eine äußerst gute Kombination wie ich finde.
Zurück zum Inhalt... hier kam also der Freund & Kollege von James um, allerdings wird es als natürlicher Tod verbucht. Das mag James nicht so recht glauben, den just ein paar Tage vor dem Unglück erhielt James einen Limerick von ihm zugesandt. Was macht ein ehemaliger Agent? Genau, er will den Fall selbst lösen und zieht in das Altersheim um der Sache auf den Grund zu gehen. Das einzige Problem ist seine doch sehr eingeschränkte Mobilität, denn er war länger bettlägerig und braucht nun, zu seinem Ärger, einen Rollator. Unterstützt wird er maßgeblich von seiner persönlichen Miss Moneypenny, die hier Sheila heißt, aber ähnlich gut auf Zack ist und, zu meiner Freude, über einen gesunden Appetit verfügt, auch noch im hohen Alter.
Im große und ganzen ein herrlicher Whodunit, wo man munter rätsels und raten kann und vor allem immer das Gefühl hat, dass gleich das ultimative Puzzlestück dazu kommt...und dann ist doch alles anders als man sich vorher zurecht gelegt hatte.
Für alle Fans von klassischen Krimis zu empfehlen. Enjoy!
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