Leser-Rezension zu „Kalix. Werwölfin von London” von Martin Millar
am 12.01.2010
Wer Familie hat braucht keine Feinde
4
In einem 750 kurzen Roman geht es eigentlich nicht im Vordergrund um die "einsame" Kalix sondern um die Familienfehde und den Kampf wer der neu Fürst wird. Auch die Nebengesischte mit der Zauberin Maleriva und der Nichte Agrivex lockert die Story erheblich auf.
Zur Story an: Kalix hat ihren Vater den Fürsten angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Nach diesem Angriff flieht sie nach London und wird für "Vogelfrei" erklärt. Hier lernt sie die normalen Menschen Daniel und Monnglow kennen die sich um sie kümemern und bei sich aufnehmen. Für den Schutz ist die Zauberin der Werwöfle und ihre Schwester Thrix verantwortlich. Nach dem Tod des Fürsten und den Kampf um die Nachfolge, welche die beiden Brüder Sarapen und Markus untereinander ausmachen, geht das Spielchen mit den intrigen und den Kämpfen los. Wer wird wohl der neue Fürst?
Fazit: In dieser Geschichte wurde fast kein Klischee : alkoholabhängige erfolglose Musiker, Mager- und Drogensüchtige Frauen, integrante Frauen, welche alles für das wohl ihres Sohnes tun würde, der Händler dem alles egal ist solange er sein Geld macht, modesüchtige und eifersüchtige Frauen, wegen der Mode, Spionage in der Modebranche. Trotzdem war es ein sehr lesenwertes Buch. Auch die immer wieder vorkommenden Wiederholungen, mit den Verwandlungen und anderen Tatsachen wo sich zum Teil auch nach meiner Meinung ein paar Wiedersprüche eingeschlichen haben, haben das Lesevergnügen nur ganz minimal beeinträchtigt. Ebenso haben die vielen kleinen Kapitel, ca 690, haben das Lesevergnügen eigentlich noch gesteigert, den dadurch war es möglich mal eben schnell zwischendurch ein Kapitel zu lesen und sie haben die 750 Seiten eher kurz erscheinen lassen.

