Rezension zu "Lila, Lila" von Martin Suter

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Neil Jung

Vor 3 Jahren

(13)

Nachdem ich den Film "Giulias Verschwinden" im Kino gesehen und gemocht hatte (für den Martin Suter die Dialoge geschrieben hat, oder so), habe ich mir gedacht, dass ich doch mal was von Suter lesen sollte. "Lila, Lila" hatte ich in kurzer Zeit durchgelesen, war aber doch ziemlich enttäuscht. Der ziemlich farblose David findet ein Manuskript und gibt vor, dessen Verfasser zu sein, um die Liebe von Marie zu gewinnen. Ich fand es routiniert erzählt und konstruiert, aber ohne Feuer, ohne Witz und auch ziemlich absehbar. Was David und Marie verbindet, bleibt schleierhaft und nicht nachvollziehbar. Das Ganze kam mir vor wie ein Schwank, den man nicht ernst nehmen kann, der aber leider auch kein bisschen lustig ist.

Autor: Martin Suter
Buch: Lila, Lila
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