Leser-Rezension zu „Mein Lied geht weiter” von Mascha Kaléko
am 9.08.2011
Der kleine Band enthält die wohl bekanntesten Gedichte der jüdisch-deutschen Schriftstellerin Mascha Kaléko, die 1907 als Tochter jüdischer Eltern in Galizien geboren wurde. Bislang recht unbekannt, scheint sich das Interesse an ihrer Lyrik wieder zu regen, denn zumindest der dtv-Verlag veröffentlicht in Teilen ihr Werk. Die Gedichte sind ironisch, lustig, niedlich, traurig, tiefsinnig, nachdenklich, zweideutig. Kaléko hat einen sehr eigenwilligen, eigensinnigen Stil. Aber gerade dies bewirkt, dass die Zeilen der Autorin gleichsam im „Gehirn kleben bleiben“.
Kommentare zu dieser Rezension
rumble-bee vor 9 Monaten
Oh! Ich kenne "nur" das "Lyrische Stenogrammheft", habe sogar auf einem Trödelmarkt einmal eine Orignalausgabe aus den 50ern gefunden! Sind dies hier andere Gedichte? Du hast mich neugierig gemacht!


