Leser-Rezension zu „Ein Buch namens Zimbo” von Max Goldt
am 27.01.2012
Ach der Max Goldt, das ist eigentlich einer, den man sich mit Worten kaum zu würdigen traut, weil man dann, wenn man mit seinen Werkzeugen arbeitet, erst richtig merkt wie unterlegen man ist. Mir ist wirklich keiner bekannt, der so sorgsam, treffend, aufmerksam und würdevoll mit Sprache umgeht und das ganz ohne sie altmodisch verewigen oder ungelenk erneuern zu wollen. Es ist vielleicht nicht weltbewegend, was er beschreibt, das WIE ist aber eine Sache, die in jedem Deutschunterricht mal auf die berühmte Tagesordnung gesetzt gehört.
In „Ein Buch namens Zimbo“ widmet sich Goldt unsortiert zahlreichen Themen, mal sind die Inhalte witziger, mal ernster, mal alberner mal erstaunlicher. Doch was sie, egal um was es geht, immer sind ist lesenswert.

