Rezension zu "Knochenfinder" von Melanie Lahmer

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Madame Swann

Vor 9 Monaten

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Für die junge Kommissarin Natascha Krüger und ihre Kollegen der Siegener Polizei gibt es jede Menge Arbeit. Zuerst verschwindet ein Schüler spurlos, an dessen Schule brutale Gewaltvideos kursieren. Dann tauchen in mehreren Geocaching-Verstecken abgetrennte Finger auf. Gibt es einen Zusammenhang zwischen diesen beiden Fällen?

Mir hat der Roman wirklich gut gefallen. Nichts spektakuläres und auch nicht ultraspannend, aber ein solider Krimi mit einem interessanten Fall, einer Auswahl an Verdächtigen, die einen miträtseln lässt, und gut gezeichneten Ermittler-Figuren, in deren Privatleben man gerade genug Einblick erhält, dass sie vor dem inneren Auge lebendig werden, jedoch ohne zu große Abschweifungen von der eigentlichen Handlung, die den Lesefluss stören würden. Die Geschichte ist gut aufgebaut und in einem ansprechenden Stil geschrieben – handwerklich gibt es wirklich nichts daran auszusetzen.
Auch wenn ich selten das Gefühl hatte, unbedingt weiterlesen zu MÜSSEN, fand ich den Krimi spannend und hab ihn immer gerne zur Hand genommen. Ein gelungener Debüt-Roman.

Autor: Melanie Lahmer
Buch: Knochenfinder
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