Leser-Rezension zu „Yes, we can” von Michael Moore
am 27.08.2009
Michael Moore tut bissig wie immer seine Meinung kund zur politischen Situation der USA 2008 und der (damals) bevorstehenden Präsidentschaftswahlen. Unbarmherzig zeigt er jeden Fehler der Republikaner auf und versucht, mit Beispielen, Vorschlägen, Zitaten und Vergleichen die wahlmüden Amerikaner aufzurütteln, die Demokraten zu unterstützen und zu wählen.
Ich, die ich mich für die USA interessiere und George W. Bush auch nicht mag (wenn ich das auch nicht mit der Leidenschaft tue wie Michael Moore), dann ist das Buch unbedingt empfehlenswert. Humorvoll, bissig, satirisch, mit vielen Informationen über Amerikas Politik (auch wenn man vieles schon weiß und Moore sich bestimmt auch einiger Klischees bedient)
Die Vorstellung von 30 demokratischen Kandidaten für das Repräsentantenhaus ist vielleicht für den deutschen Leser nur bedingt interessant, zeigt jedoch den Enthusiasmus, den Michael Moore an den Tag legt, um seine Leser über ihre Möglichkeiten zu informieren.

