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Alle anzeigenIraWira
Vor 1 Jahr
(6)Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die durch die häufigen Perspektivwechsel bedingt waren, zog mich das Buch vollständig in seinen Bann.
Die Geschichte um die Gildenschwestern Kalliope und Prisca, die mit ihren Gildenmeisterinnen auf weit entfernte Weltensplitter geschickt werden, um dort dem Ansehen der Gilde wieder Nachdruck zu verleihen und um Croy,den Patheriden und Kieron,den ehmaligen Sklaven, die durch Zufall aufeinandertreffen und die das Schicksal immer weiter von einem Abenteuer ins nächste treibt, hat mir sehr gut gefallen.
Kalliope und Prisca, die seit Jahren einen Raum teilen und einander sehr verbunden sind, werden durch die Reisen zu den Weltensplittern erstmals voneinander getrennt und müssen feststellen, dass diese Reise sie einander immer weiter entfremdet und Feinde aus ihnen macht.
Kalliope reist mit ihrer Meisterin nach Jordrak, dessen Bewohner sie dazu bringen, einige der von der Gilde aufgestellten Gesetze und die Absichten der Gilde kritisch zu betrachten, während Prisca unter dem Einfluss ihrer Meisterin Harona immer mehr davon überzeugt ist, dass der Einfluss und die Macht der Gilde um jeden Preis gewahrt werden müssen.
Croy und Kieron taumeln in Begleitung von Jago, Kierons ehemaligem Besitzer von einer brenzligen Situation in die nächste und mehr als einmal wird es sehr eng für sie.
Das Buch ist spannend und fesselnd geschrieben und hat einige unerwartete Wendungen parat, die mir sehr gut gefallen haben. Die ganze Welt, die Michael Splitterkofer dort erschaffen hat, ist sehr einfallsreich und sehr plastisch dargestellt, so dass es Feude bereitet, sich das alles vorzustellen.
Besonders gut gefiel mir auch die Ausstattung des Buches, das nicht nur als Hardcover mit einem Lesebändchen versehen ist, sondern auch die unwahrscheinlichen schönen, eher skizzenhaft anmutenden Illustrationen, die einerseits dem Leser zwar eine Idee geben, wie alles aussehen soll, andererseits aber auch der Fantasie des Lesers freien Raum lassen.
EInziger Wermutstropfen ist die Tatsache, dass es wohl noch dauert, bis der zweite Band herauskommt, bisher konnte ich nämlich noch kein Erscheindungsdatum dafür finden.
Netterweise hat es Michael Peinkofer geschafft, ein offenes Ende mit vielen vielen offenen Frage doch so zu gestalten, dass man als Leser zwar unbedingt wissen will, wie es weitergeht, aber irgendwie ist das Ende dennoch in sich so rund, dass es nicht völlig unbefriedigend ist.
Von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung!
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