Leser-Rezension zu „Tee mit Buddha” von Michaela Vieser
am 18.07.2009
Mir hat dieses Buch ganz gut gefallen und ich weiß jetzt mit Sicherheit, das ich nicht nach Japan reisen möchte. Um in ein Land zu reisen, in dem man selbst mit Englisch nicht wirklich weiterkommt und dessen Mentalität so anders ist, dafür bin ich nicht mutig genug.
Es war interessant zu sehen, was Frau Vieser in den 12 Monaten in einem japanischen Kloster erlebt hat. Vieles war neu und anders als erwartet. Das es nicht chronologisch geschrieben ist, sondern jedes Kapitel ein spezielles Thema behandelt hat mich am Anfang etwas irritiert, war aber im nachhinein für das Verständnis besser.
Was mich jedoch gestört hat, war der etwas sehr nüchterne Schreibstil. Es ist seltsam unpersönlich geschrieben. Man erfährt viel über die Personen und auch etwas über ihre Gefühle, aber der Leser wird nicht wirklich einbezogen, sondern bleibt Zuschauer.

