Michel Foucault
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Bekannteste Bücher
Das giftige Herz der Dinge
112 Seiten, Sach-/Fachbuch:
"Ich habe das Skalpell zum Federhalter gemacht" §Michel Foucault spricht hier auf gänzlich unpathetische Weise über das intime Verhältnis von Schreiben und Tod, die Verwandtschaft von Literatur und Chirurgie und die biographischen Triebfedern seines Werks. Kurz nach dem Erscheinen von "Die Ordnung der Dinge" reflektiert er seine eigene Suche nach dem Wesen der Sprache und dem Wert der Worte, denen der Diskurs der Medizin, der Diskurs seiner Kindheit, keinerlei Bedeutung zumisst.Dagegen setzt er seine eigene Arbeit an der Sprache, die schreibend ihren diagnostischen Blick auf die Wahrheit entfalten will. In einer Art Vivisektion am eigenen Leib legt Foucault die Nahtstellen von philosophischer und sprachlicher Erarbeitung bloß und präpariert die Nervenbahnen eines Schaffens heraus, das sich gerade erst formt. Dem Leser dieses außergewöhnlichen Zeugnisses stellt sich unwillkürlich die Frage, an welchem Roman Foucault in seinen philosophischen Entwürfen eigentlicher selber schrieb.
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Flexibler Einband: 112 SeitenErschienen bei: Diaphanes, 2012
Genre: Sach-/Fachbuch
ISBN: 9783037342220
Die Ordnung des Diskurses
93 Seiten, Sach-/Fachbuch: new historicism, diskursanalyse
Dieser kleine Text ist die Antrittsvorlesung Michel Foucaults am Collège de France aus dem Jahr 1970. Foucault war seinerzeit auf der Höhe seines Schaffens, gerade im Jahr vorher war "L'archéologie du savoir" (Die Archäologie des Wissens) erschienen, das
(12 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Rezension)
Flexibler Einband: 93 SeitenErschienen bei: Fischer Taschenbuch, 2012
Genre: Sach-/Fachbuch
ISBN: 9783596100835
Überwachen und Strafen
396 Seiten, Sach-/Fachbuch: philosophie, geburt d. gefängnisses, herrschaft, recht, macht
Foucault erklärt die soziologischen, kriminalhistorischen und rechtshistorischen Ursachen für die seit dem Ende der Frühen Neuzeit in Frankreich einsetzende Schwerpunktverlagerung der Strafrechtsfunktion. Er zeigt anhand vieler exemplarischer Beispiele, w
(27 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Rezensionen)
Flexibler Einband: 396 SeitenErschienen bei: Suhrkamp, 2012
Genre: Sach-/Fachbuch
ISBN: 9783518277843
Der Mut zur Wahrheit
478 Seiten, Sach-/Fachbuch: gewagt, gesellschaft, homosexuell aber das ist nicht wichtig, angst, viel!
Die Vorlesung aus Michel Foucaults letztem Lebensjahr konfrontiert Sokrates mit den Kynikern, die strahlende Gründergestalt der abendländischen Philosophie mit den selbsternannten Underdogs des Denkens. Die Kyniker stellen sich in die von Sokrates begründete Tradition eines Mutes, der "Wut, Ärger, Rache und sogar Gerichtsverhandlungen riskiert, um die Menschen gegen ihren Willen dazu zu bringen, sich um sich selbst, um ihre Seele und die Wahrheit zu kümmern". Diese Prüfung seiner selbst und der anderen war für die kommenden Technologien des Selbst von entscheidender Bedeutung.
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Flexibler Einband: 478 SeitenErschienen bei: Suhrkamp, 2011
Genre: Sach-/Fachbuch
ISBN: 9783518296202
Die Regierung des Selbst und der anderen
505 Seiten, Sach-/Fachbuch:
Die letzten Vorlesungen Michel Foucaults am Collège de France sind der "parrhesia" gewidmet: der freimütigen, öffentlichen, aufbegehrenden Rede. Es ist das große Thema seines späten Denkens: der "Mut zur Wahrheit", mit dem das aufrichtige Sprechen in die Politik eingreift. "Die Regierung des Selbst und der anderen" erschließt das vergessene ethische Fundament der athenischen Demokratie. "Der Mut zur Wahrheit" konfrontiert Sokrates, die strahlende Gründergestalt der abendländischen Philosophie, mit den Kynikern, den selbsternannten Underdogs des Denkens.
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Flexibler Einband: 505 SeitenErschienen bei: Suhrkamp, 2011
Genre: Sach-/Fachbuch
ISBN: 9783518296196
Schriften zur Medientheorie
400 Seiten, Sach-/Fachbuch:
Michel Foucault war Philosoph und Historiker, Begründer einer bestimmten Spielart der Diskursanalyse, aber kein Medienwissenschaftler. Nie empfahl er seine Schriften als "Rezepte" für irgendeine Denkweise oder gar Fachdisziplin, sondern nannte sie lieber "Werkzeuge" und sogar "Träume". Darin kommt eine von Foucault kultivierte "experimentelle Haltung" zum Ausdruck, die sowohl für seine großen Abhandlungen als auch für seine Essays, Vorträge und Gelegenheitsäußerungen zu Malerei und Photographie, zur Musik und zum Kino, zur Ordnung des Diskurses und zum Rauschen der Informationstechnologien prägend war. Der Band versammelt erstmals all jene (kürzeren) Texte, in denen Foucault die Entstehung und den Wandel der heutigen Medienkultur beleuchtet.
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Flexibler Einband: 400 SeitenErschienen bei: Suhrkamp, 2013
Genre: Sach-/Fachbuch
ISBN: 9783518296363
Wahnsinn und Gesellschaft
561 Seiten, Sach-/Fachbuch: gesellschaft, soziologie, diskursanalyse, foucault, gesellschaftskritik
die foucaultsche Gesellschaftskritik- offen , hart und ehrlich für Fans unverzichtbar
(17 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Rezension)
Flexibler Einband: 561 SeitenErschienen bei: Suhrkamp, 2011
Genre: Sach-/Fachbuch
ISBN: 9783518276396
Ästhetik der Existenz
346 Seiten, Sach-/Fachbuch:
In der letzten Phase seines Schaffens hat sich Michel Foucault mit Passion und Akribie dem Studium antiker Texte gewidmet und die klassischen Modelle einer lebenspraktischen "Sorge um sich" und "Ästhetik der Existenz" der historischen Vergessenheit entrissen. In den kleinen Texten und Interviews derselben Zeit, die der Auswahlband versammelt, unternimmt Foucault den riskanten und faszinierenden Versuch einer Aktualisierung dieser antiken Denkfiguren. Die alles entscheidende Frage für Foucault ist dabei: Kann es heute eine Lebensform geben, die nicht vom Wissen und von der Norm bestimmt wird, sondern die ein Experiment ist und das Leben als Kunst versteht?
(3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Rezensionen)
Flexibler Einband: 346 SeitenErschienen bei: Suhrkamp, 2011
Genre: Sach-/Fachbuch
ISBN: 9783518294147
Le Corps Utopique, Les Heterotopies
61 Seiten, Sach-/Fachbuch:
Dans le premier des deux textes réunis dans ce court volume, " Les Hétérotopies ", Michel Foucault se fait l'initiateur, et peut-être le praticien d'une science nouvelle et, par définition, improbable : la science des espaces utopiques, ou, plus précisément (précision paradoxale ou aporétique), comme il le nomme lui-même, des espaces hétérotopiques (il les appelle aussi des contre-espaces). Cette science, il la baptise du nom en effet scientifique d'hétérotopologie. La vérité oblige cependant à préciser qu'il entend par là moins une science savante qu'une science rêveuse, moins une hétérotopie savante qu'une hétérotopie rêveuse, comme son sujet y invite en effet. S'il s'agit d'" ailleurs ", d'" ailleurs "-sans lieu, comment les connaître et les enseigner sinon sur le mode du désir, de l'unique et impérieux désir d'y fuir, d'y échapper aux " ici " - aux topoï -, rudes, massifs, oppressifs. §Faute d'aller jusqu'à tenter d'engager un inventaire impossiblement rigoureux de ces ailleurs sans lieu (ce serait les rabattre sur tous ceux qui n'ont que trop lieu et trop de lieux), Foucault en énumère un certain nombre. Étrange liste où l'on sent un attrait, une connivence, une convoitise, même quand certains de ceux-ci sont sombres ou mortifères : les jardins, les cimetières, les asiles, les maisons closes, les prisons, les maisons de retraite, les musées, les bibliothèques, etc. Les bateaux, enfin et peut-être surtout. Il entre un étrange enchantement dans cette énumération qui s'inspire secrètement de l'enfance : " Les civilisations sans bateaux sont comme les enfants dont les parents n'auraient pas un grand lit sur lequel on puisse jouer ; leurs rêves alors se tarissent, l'espionnage alors y remplace l'aventure, et la hideur des polices la beauté ensoleillée des corsaires. ". Où la science annoncée fait un pas de côté pour aller à la rencontre de la littérature d'un Roussel ou d'un Leiris. §La seconde de ces deux conférences - " Le corps utopique " -est plus surprenante encore, et pour le coup, presque intime. Qu'y a-t-il de moins utopique, demande Foucault, que le corps, que le corps qu'on a - lourd, laid, captif. Rien n'est en effet moins utopique que le corps, lieu duquel il ne nous est jamais donné de sortir, auquel l'intégralité de l'existence nous condamne. Semblet- il. Car cette affirmation suscite son objection, que Foucault formule aussitôt : rien n'est certes moins utopique que le corps lui-même, à ceci près que nul ne l'est plus que lui aussi, que c'est de lui que sont nées et nous sont venues toutes les utopies - le corps est lui-même une autotopie en quelque sorte, par opposition aux " hétérotopies " qu'imaginait la première conférence. Le corps grandi, tatoué, maquillé, masqué forme autant de figures possibles de cette utopie inattendue et paradoxale du corps. La parure, les uniformes en sont aussi de possibles. Comme la danse (" corps dilaté selon tout un espace qui lui est intérieur et extérieur à la fois "), ou encore la possession... Mais, c'est l'érotisme, à la fin - Michel Foucault dit même " faire l'amour " - qui est le plus susceptible d'apaiser l'inapaisable désir du corps de sortir des limites qui sont les siennes. Ou des caresses comme moyen d'" utopiser " le corps. §§
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Flexibler Einband: 61 SeitenErschienen bei: Nouvelles Editions Lignes, 2012
Genre: Sach-/Fachbuch
ISBN: 9782355260339
Die Geburt der Klinik
224 Seiten, Sach-/Fachbuch: medizin, soziologie, psychologie, ärzte
Dieses Buch, so schrieb Foucault im Nachwort, ist ein Versuch, in dem so verworenen, so wenig und so schlecht strukturierten Bereich der Ideengeschichte zu einer Methode zu gelangen. Diese Methode, die Foucault als eine Archäologie der Humanwissenschaften begriff, operiert hier auf scheinbar schmaler historischer Basis: die Geschichte der Medizin an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Es ist dies nicht nur die Epoche der Aufklärung und der Französischen Revolution, sondern auch eines dramatischen Wandels des menschlichen Selbstbildes, der zuallererst in der Medizin zu greifbaren Konsequenzen führt. Die Neuorganisation des Spitalwesens, die Entstehung der modernen Klinik und ihre Abkoppelung von den ärztlichen Praxen, die systematische Untersuchung von Leichnamen und die daraus resultierende pathologische Anatomie, die Entschleierung des Körperinnenraums und die neuen ärztlichen Fachsprachen - all dies entziffert Foucault als Anzeichen eines grundlegend neuen, rationalen Umgangs mit Krankheit und Tod. Die Krankheit ist nicht mehr das Unheil schlechthin, sondern ein endliches, körperliches Netz von Symptomen, das der ärztliche Blick leidenschaftslos freilegt. Der Tod ist nicht mehr metaphysischer Abgrund, sondern eine dem Körper inhärente Möglichkeit. Indem so die Medizin dem Menschen einen Spiegel radikaler Endlichkeit andauernd vorhält, rückt sie an einen zentralen Ort im System der Humanwissenschaften.
(8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Rezensionen)
Flexibler Einband: 224 SeitenErschienen bei: Fischer Taschenbuch, 2011
Genre: Sach-/Fachbuch
ISBN: 9783596274000
The Birth of Biopolitics
368 Seiten, Sach-/Fachbuch:
Foucault continues on the theme of his 1978 course by focusing on the study of liberal and neo-liberal forms of government and concentrating in particular on two forms of neo-liberalism: German post-war liberalism and the liberalism of the Chicago School.
(0 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Rezensionen)
Flexibler Einband: 368 SeitenErschienen bei: Palgrave Usa, 2011
Genre: Sach-/Fachbuch
ISBN: 9781403986559
The Government of Self and Others
424 Seiten, Sach-/Fachbuch:
An exciting and highly original examination of the practices of truth-telling and speaking out freely (parr sia) in ancient Greek tragedy and philosophy. Foucault discusses the difficult and changing practices of truth-telling in ancient democracies and tyrannies and offers a new perspective on the specific relationship of philosophy to politics.
(0 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Rezensionen)
Flexibler Einband: 424 SeitenErschienen bei: Palgrave Macmillan, 2011
Genre: Sach-/Fachbuch
ISBN: 9781403986672
Psychologie und Geisteskrankheit
131 Seiten, Sach-/Fachbuch: melancholie, geisteskrankheit, psychologie, freud, epochen
Michel Foucault gibt hier einen kleinen Abriss der Geschichte der Psychologie. Dabei verknüpft er geschickt den Begriff der Geisteskrankheit mit gesellschaftlichen Werten und Normen zu den jeweiligen zeitlichen Epochen. Dadurch stellt er in den Raum, dass
(6 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Rezensionen)
Flexibler Einband: 131 SeitenErschienen bei: Suhrkamp, 2009
Genre: Sach-/Fachbuch
ISBN: 9783518102725
Geschichte der Gouvernementalität / Sicherheit, Territorium, Bevölkerung. Geschichte der Gouvernementalität I.
600 Seiten, Sach-/Fachbuch:
Diese Vorlesungen Michel Foucaults am Collège de France stehen am Anfang eines der wirkmächtigsten Konzepte der modernen Sozialwissenschaften und Politischen Philosophie - der "Gouvernementalität". Foucaults zweibändige Geschichte der Gouvernementalität entwickelt diesen Begriff und seine theoretischen Implikationen anhand einer materialreichen Analyse der Genese des modernen Liberalismus und seines Schattens: der Biomacht. Während der erste Band den Akzent auf die Beziehungen zwischen der Regierungskunst, der Normalisierung und der Subjektivierung legt, konzentriert sich Die Geburt der Biopolitik auf den Neoliberalismus und die komplexen Relationen, die er mit dem Staat unterhält. Hinter allen historischen, soziologischen, politischen und ökonomischen Untersuchungen steht aber das, was für Foucault das eigentliche Interesse des Philosophen ausmacht: die "Politik der Wahrheit".
(2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Rezensionen)
Flexibler Einband: 600 SeitenErschienen bei: Suhrkamp, 2009
Genre: Sach-/Fachbuch
ISBN: 9783518294086
Die Hauptwerke
1686 Seiten, Sach-/Fachbuch:
Michel Foucault, Philosoph und Historiker, politischer Aktivist und Professor am Collège de France, verband die Arbeit im Archiv mit unmittelbarem politischem Engagement und verstand es wie kein zweiter, die historisch-philosophische Analyse unserer Kultur für eine kritische Diagnose der Gegenwart fruchtbar zu machen. Seine Analysen der neuzeitlichen Ordnungen der Sexualität und des Wissens, der modernen Biomacht und der Gouvernementalität haben das theoretische Terrain abgesteckt, auf dem die aktuellen Debatten um eine Neubestimmung der condition humaine geführt werden. Vor allem seine diskurs- und machttheoretischen Schriften haben eine ganze Generation von Intellektuellen geprägt. Der Band versammelt die einschlägigen Hauptschriften Foucaults, die nach wie vor den Königsweg zu seinem Denken darstellen: Die Ordnung der Dinge, Archäologie des Wissens, Überwachen und Strafen und die drei Bände der Studien über Sexualität und Wahrheit: Der Wille zum Wissen, Der Gebrauch der Lüste und Die Sorge um sich.
(1 Bibliothek, 1 Leser, 0 Rezensionen)
Flexibler Einband: 1686 SeitenErschienen bei: Suhrkamp, 2008
Genre: Sach-/Fachbuch
ISBN: 9783518420089
Sexualität und Wahrheit
315 Seiten, Sach-/Fachbuch: sex, literaturtheorie
Die (philosophische) Diskursanalyse ist eine Praxis, die die Bedingungen aufzuzeigen versucht, unter denen sich zu einem bestimmten historischen Zeitpunkt das Denken vollzieht. Der 1984 verstorbene Philosoph Michel Foucault ist, wenn man so will, der "Erf
(8 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Rezension)
Flexibler Einband: 315 SeitenErschienen bei: Suhrkamp, 2010
Genre: Sach-/Fachbuch
ISBN: 9783518283189

