Leser-Rezension zu „Vertraute Gefahr” von Michelle Raven
am 4.01.2012
"Vertraute Gefahr" hat mir ziemlich gut gefallen, obwohl ich mir nicht ganz sicher bin, warum. Eigentlich ist die Geschichte ja doch eher einfach gestrickt und die großen Überraschungen bleiben aus. Der Leser weiß von Anfang an, was ihn erwartet und auch das Ende ist eigentlich vorhersehbar. Das hat mich aber nicht wirklich gestört, denn die Art, wie die Geschichte erzählt wird, macht vieles wieder gut.
Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und ich konnte mich gut mit ihnen identifizieren. Shane ist sowieso der Traummann schlechthin, auf den viele Frauen ihr ganzes Leben lang warten. Autumn wird sehr sympathisch dargestellt und ich wurde sofort warm mit ihr. Aber auch die Nebenfiguren, wie Janet oder Clint haben alle ihre eigene Persönlichkeit. Abgesehen davon fand ich die gesamte Geschichte sehr realistisch erzählt. Die Liebesgeschichte könnte 1:1 so passieren. Es ist nicht zu kitschig und auch die intimeren Szenen sind genau richtig. Sie nehmen nicht Überhand, sind zwar detailliert, aber nicht unangenehm oder so. Ich fand es aber irgendwie sehr lustig, dass
Spoiler (Klick zum Anzeigen/Verbergen)
Ich kann mir schon vorstellen, wie die Serie weitergeht. Es ist jetzt nicht so, dass ich unbedingt gleich weiterlesen will, aber es reizt mich auf jeden Fall. Ich habe lange hin und her überlegt, ob mir das Buch jetzt ausgesprochen gut oder nur gut oder doch gar nicht so gut gefallen hat. Das ist in dem Fall nicht so einfach. Es hat mir schon gut gefallen, aber das letzte gewisse Etwas (vermutlich die Spannung - aber ich kann es nicht genau definieren) hat mir dann doch gefallen. Deshalb gibt es nicht die volle Punktezahl, aber fast, 4,5 Sterne.

