Rezension verfasst vor 1 Monat
(7)
"Vertraute Gefahr" von Michelle Raven ist ein interessanter Roman über Autumn, die auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit die traumhafte Kulisse des Arches National Parks aufsucht, um dort in der Einsamkeit als Ranger zu arbeiten.
Inhalt vom Klappentext:
Autumn Howard hat Schreckliches erlebt und will noch einmal ganz neu anfangen. Sie gibt ihren Job als Bibliothekarin in New York auf und wird Ranger im Arches National Park in Utah. In der Ruhe hier und der atemberaubenden Landschaft hofft sie, alles vergessen zu können. Der Anfang ist allerdings nicht leicht. Gleich am ersten Tag verdreht sie sich das Bein und bleibt hilflos liegen. Nur dank eines Zufalls wird sie von Shane Hunter gefunden. Der Ranger, der in seiner Freizeit im Park fotografiert, ist hingerissen von der neuen Kollegin. Als er ihr Knie untersuchen möchte, entdeckt er entsetzt die vielen Narben auf ihrem Bein. Außerdem entgeht ihm nicht, dass Autumn panische Angst vor ihm zu haben scheint. Statt über die Hilfe glücklich zu sein, reagiert sie verstört und abweisend. Was ist nur mit ihr los? Mit viel Geduld und liebevoller Zuneigung schafft Shane es, Autumns Angst zu vertreiben. Wenn er nur wüsste, welches Geheimnis sie verbirgt, dann könnte er ihr sicher helfen. Doch da wird Autumn plötzlich von ihrer Vergangenheit eingeholt...
Dieses Buch ist flüssig geschrieben und liest sich angenehm und leicht. Der Inhalt ist recht interessant und spannend und hat mir recht gut gefallen, vor allem, wenn man sich immer wieder die atemberaubende Kulisse vorstellt, vor der die Handlung stattfindet.
Insgesamt war mir die Geschichte dann aber doch ein wenig zu kitschig-romantisch und phasenweise zu absehbar. Richtige Überraschungen oder unvorhergesehene Wendungen gab es nicht wirklich.
Die Personen waren ganz nett dargestellt, interessanter als die Hauptpersonen fand ich aber fast die Charaktere der Nebenpersonen, wie Shanes Bruder.
Ganz nette Love-Story mit spannenden Elementen für ein paar unterhaltsame Lesestunden, von mir gibt's dafür drei Sterne.
Mehr
Weniger
0 Kommentare