Rezension verfasst vor 2 Monaten
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Einer von Mitch Albom´s Professoren ist Morrie Schwartz. Schnell entwickelt sich wärend des Studiums zwischen den beiden eine Art Freundschaft. Nach dem Studium verlieren sie sich jedoch aus den Augen und Mitch arbeitet mitlerweile als erfolgreicher Sport-Journalist.
Nach 16 Jahren erfährt Mitch durch einen Zufall, dass sein ehemaliger Professor an der unheilbaren Krankheit ALS leidet und nur noch wenige Monate zu leben hat.
Ab dem Tag an, nimmt Mitch wieder Kontakt zu Morrie auf und sie treffen sich die nächsten 14 Wochen jeden Dienstag. Von dem ersten Tag an, ist Mitch von der Heiterkeit seines alten, kranken Professors beeindruckt und saugt jedes einzelne Wort von ihm ein. Denn Mitch hat soeben des letzten Kurs belegt den Morrie je geben wird. Der Kurs der einem zeigt, was im Leben wirklich wichtig ist.
Das Buch erzählt die wahre Geschichte von Mitch Albom und Morrie Schwartz. Eine Geschichte die mir unheimlich nahe ging und die es geschafft hat, dass ich selber angefangen habe über meine eigenen Denkweisen und meinen Lebensstil nachzudenken.
Da Mitch das Buch selber geschrieben hat, liegt es nahe, dass er seine Geschichte auch in der Ich-Form erzählt, was ich immer besonders toll finde. Es kommt so der Eindruck zu stande, als würde der Autor einem persönlich die Geschichte erzählen.
Das Buch ist in 2 Stränge unterteilt. In dem einen werden die Besuche bei Morrie beschrieben. Für mich definitiv der wichtigste Teil des Buches. Morrie erzählt mit einer Leichtigkeit über seine totbringende Krankheit und darüber wie er über den Tod denkt, dass einem nichts anderes übrig bleibt, als diesen Menschen zu bewundern. Er erklärt Mitch und dem Leser wie er jetzt erst wirklich verstanden hat, was im Leben wichtig ist.
Es ist unglaublich beeindruckend, wie Morrie sich seinem Schicksal stellt und wie er aus allem etwas positives zieht. Wärend des Lesens, hatte ich des öfteren das Verlangen Morrie auf der Stelle zu besuchen. Es ist so toll beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, Morrie zu kennen. Man kann sich nur wünschen, dass jeder einen Menschen/Lehrer wie Morrie an seiner Seite hat.
In dem anderen Strang, der sehr sehr kurz gehalten ist, erfährt man mehr über Mitch´s Zeit an der Uni und wie sich die Freundschaft zwischen ihm und Morrie entwickelt.
Der Schreibstil ist flüssig und schnell zu lesen.
Abgesehen von der unglaublich bewegenden Geschichte, ist es auch ein Buch, was einem persönlich hilft, über das ein oder andere in seinem eigenen Leben nachzudenken.
Ich habe in meinem ganzen Leben erst einmal ein Buch 2 mal gelesen. Dieses hier hat absolutes Potential die Nummer 2 zu werden.
FAZIT:
Ein absolut beeindruckendes Buch. Ein absolut beeindruckender Mann. Dieses Buch sollte jeder mal gelesen haben.
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