Leser-Rezension zu „Ritualmord” von Mo Hayder
am 3.12.2011
Im Hafen von Bristol wird durch die Polizeitaucherin Flea Marleyeine abgeschnittene Hand gefunden; kurz darauf auch noch die zweite, aber keine Leiche. Die Hände können identifiziert werden. Sie gehören einem Junkie namens Mossy, der seit Tagen spurlos verschwunden ist. Doch die weiteren Ermittlungen gestalten sich schwierig. und führen auch in die afrikanische Gemeinde von Bristol sowie natürlich auch ins Drogenmilieu. Flea und der aus London auf eigenes Betreiben hin hierher versetzte Jack Caffery ermitteln in diesen Milieus.
Ich hatte mehr von dem Buch erwartet. Es war mal wieder so ein Thriller, wo es mehr um die persönlichen seelischen Abgründe der Protagonisten Caffery und Marley ging, als um den eigentlichen Mordfall.Überhaupt - jetzt zwei so gestörte Personen zusammen zu bringen, ermüdet doch schon etwas. Auch die Probleme die Jack immer noch wegen seines Bruders umtreiben, sind mir jetzt langsam zu viel und auch nicht mehr recht nachzuvollziehen. Das Buch wirkte auf mich nicht wirklich rund- und nicht rundum abgeschlossen.
Aber bei aller Kritik, dennoch ein unterhaltsames Buch, dass aber mit dem Vogelmann nicht mehr mithalten kann.

