„Der Schattengänger“ ist der vierte Band der Jette-Reihe. Hier eine kurze Übersicht, der anderen Bücher:
1.) Der Erdbeerpflücker
2.) Der Mädchenmaler
3.)Der Scherbensammler
4.) Der Schattengänger
5.) Der Sommerfänger
Inhalt
Ich liebe dich. Ich brauche dich. Ich werde dich kriegen.
In das Leben von Merle und Jette scheint endlich mal wieder etwas Ruhe eingekehrt zu sein. Die beiden Freundinnen haben sich für ein Soziales Jahr entschieden. Merle arbeitet im Tierheim, während Jette im St. Marien, einem Altenheim arbeitet. Zudem wollen die Beiden sich endlich nach einer neuen Wohnung umschauen, da ihre nun zu klein ist. Mina, Mike und Ilka sind noch unterwegs, deswegen erledigen es die Beiden alleine.
Doch dann taucht plötzlich ein Stalker auf, der es auf Jettes Mutter, Imke Thalheim, die eine bekannte Bestsellerautorin ist, abgesehen hat. Sie kam eines Tages nach Hause und fand einen Liebesbrief,. Sie ist es auch gewöhnt, dass ihre Fans manchmal so übertriebene Briefe verfassen, aber bei diesem lief es Imke Thalheim eiskalt über den Rücken. Sie spürte, dass er es ernst meinte und mit diesem Brief nicht zu spaßen war. Als dann auch noch Anrufe kommen, die man nicht zurückverfolgen kann und wo man jemanden hört, der seine Stimme eindeutig verstellt hat und er richtigen Telefonterror macht, geht es Imke zu weit. Tilo Baumgart, ihr momentaner Lebensgefährte ist zu dieser Zeit auf einer Vortragsreise und bekommt von all dem nichts mit. Imke ist deshalb ganz alleine in der Mühle und wohnt dort auch sehr abgeschieden von der Außenwelt. Natürlich holt sie sich direkt Hilfe bei dem Kommissar Bert Melzig, der ihrer Familie schon öfters beigestanden ist. Dieser hat momentan sehr große Beziehungsprobleme mit seiner Frau Margot und fühlt sich immer mehr zu Imke hingezogen.
Als der Stalker jedoch dann eines Tages auch in Imkes Garten ist und sie seine Umrisse sehen kann, wie er einfach nur starr in ihren Wintergarten schaut, kann sie es nicht mehr aushalten und wird schon verrückt. Sie möchte jedoch, dass ihre Tochter Jette vorerst mal nichts davon mitbekommt. Doch als der gestörte Mann dann auch noch bei ihr in die Wohnung einbricht, kann sie nicht mehr in der alten Mühle bleiben und taucht für einige Zeit unter. Sie verrät ihren Aufenthaltsort nur dem Kommissar, so wie er es verordnet hat. Imke hätte niemals gedacht, dass es jemand schafft, sie aus ihrem eigenen Hasu zu vertreiben, doch es war auch zu ihrer eigenen Sicherheit. Nach kurzer Zeit merkt der Stalker, dass er so sein Opfer nicht mehr erreichen kann, überlegt sich etwas um wieder bei ihr zu sein und sie zu sehen: Er muss Imke Thalheim irgendwie dazu bringen, wieder nach Hause zu kommen. Er ist besessen von ihren Büchern, hat alle Interviews von ihr gelesen und kennt sie schon fast so gut wie sich selbst. Er setzt alles dran, dass sein Plan klappt. Deswegen bedroht er sogar Tilo, der inzwischen wieder von seiner Reise da ist. Ihn bekommt der Stalker aber nicht so schnell in Angst gesetzt, wie Imke. Als dies Imke erfährt möchte sie am liebsten direkt nach Hause fahren, denn sie merkt, dass nicht nur sie in Gefahr ist, sondern auch alle anderen Menschen in ihrem Umfeld. Der Stalker geht zu weit und merkt erst zu spät, dass er eine Person getötet hat, doch als der verrückte Mann merkt, dass selbst das nichts bringt, schlägt er einen anderen Weg ein und überlegt, was das Wichtigste in Imkes Leben ist und nimmt es ihr. Jette.
Meinung
Meiner Meinung nach war dieser Band der Schlechteste von den ersten vier. Ich finde, dass es sich anfangs einfach nur gezogen hat und Monika Feths sonst so tolle Schreibstil nicht hervorkam. Zudem hat sie in diesem Band auch ständig die Spannung abgehakt, was ich sehr schade fand. Jedoch bleibt diese Reihe meine Lieblingsreihe von Thrillern/Krimis, denn ich finde es einfach toll, wenn man die Gedanken von dem Mörder/Stalker lesen kann. Es ist einfach unglaublich toll, wie Monika Feth es schafft sich in solch kranke Gedanken auszudenken. Man weiß zwar schon von den ersten Seiten an, wer der Mörder/Stalker ist, aber das macht das Buch trotzdem nicht uninteressanter. Vielleicht liegt es daran, dass ich auch nicht der größte Fan von dem Kommissar Bert Melzig bin, er jedoch sehr oft in diesem Band vorkommt. Ich kann nur sagen, dass dieser Band der bisher schlechteste war, er aber jedoch trotzdem okay war.