Leser-Rezension zu „Stille Zeile Sechs” von Monika Maron

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Nele Nele
Verfasst von Nele
am 4.06.2010
 

Im Roman "Stille Zeile Sechs" von Monika Maron geht es um die in Ost-Berling lebende Historikerin Rosalind. Diese hat sich eines Tages geschworen sie würde nie wieder für Geld Denken. Ihren Job hat sie gekündigt und lebt nun so in den Tag hinein. Als sie eines Tages in ihrem Lieblingscafe beim Leute-Beobachten von einem alten Herren angesprochen wird ist sie nicht besonders überrascht - er ist ihr schon öfter als sehr redselig aufgefallen. Dieser Herr bittet sie aber nun seine Memoiren für ihn zu schreiben - seine eine Hand täte es nicht mehr, so dass er eine Schreibkraft dafür benötigt. Warum seine Memoiren so wichtig sind, fragte sich Rosalind - doch der Herr ist ein früherer Funktionär der kommunistischen Partei.
...
Ein flüssig zu lesendes Buch, welches immer wieder kluge und feinsinnige Gedanken beinhaltet, humorvoll um die Ecke kommt und doch ein wenig bedrückende Stimmung verbreitet. Der Erzählstil Marons hat mir zum Teil gefallen, zum Anderen war er mir doch etwas zu Abgehoben. Alles in Allem fand ich das Buch lesenswert und kann es guten Gewissens weiterempfehlen!

 

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Stille Zeile Sechs Stille Zeile Sechs
Monika Maron

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ddr, historikerin, memoiren, militär, kommunismus

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Stille Zeile Sechs
von Monika Maron

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