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Alle anzeigenDieBuchkolumnistin
Vor 11 Monaten
Anmeldung zur Lesechallenge JuniMit dem Juni geht unsere LovelyBooks Lesechallenge in eine neue Runde und diesmal haben wir Euch passend zum Sommer einen wunderbaren Unterhaltungsroman voller Liebe, Probleme und Humor mitgebracht: "Sieben Tage ohne" von Monika Peetz:
Die Dienstagsfrauen gehen fasten. Fünf ungleiche Freundinnen, ein gemeinsames Ziel: Entschleunigen, entschlacken, abspecken, so lautet das Gebot der Stunde. Zu ihrem jährlichen Ausflug checken die Dienstagsfrauen im einsam gelegenen Burghotel Achenkirch zum Heilfasten ein. Sieben Tage ohne Ablenkung. Kein Telefon, kein Internet, keine Männer, keine familiären Anforderungen und beruflichen Verpflichtungen. Leider auch sieben Tage ohne Essen. Theoretisch jedenfalls. Quälender Heißhunger, starre Regeln und nachreisende Probleme führen zu immer neuen Heimlichkeiten und gefährden jeden Therapieerfolg. Statt Entspannung gibt es Missverständnisse, Streit und schlaflose Nächte. Die schwerste Prüfung jedoch steht Eva bevor. Hinter den dicken Burgmauern begibt sie sich auf die Suche nach ihrem unbekannten Vater. Sie entdeckt, dass man manche Familiengeheimnisse besser ruhen ließe ...
Genau die passende Unterhaltung für die kommenden Sonnenstunden, völlig unabhängig davon, ob man den ersten Teil bereits kennt! Wie immer könnt Ihr zusammen mit allen anderen Mitlesern in der Leserunde über das Buch diskutieren und nebenbei 50 Leseexemplare gewinnen!
Hast Du Lust dabei zu sein, tolle Aufgaben zu lösen und Dich zum fleißigsten Mitglied auf der Challengeliste hochzuarbeiten? Nimmst Du die Herausforderung an? Dann melde Dich gleich in diesem Unterthema an und nimm dabei auch an der Verlosung von 50 Leseexemplaren von "Sieben Tage ohne" teil! (Bewerbungsfrist läuft bis einschließlich 05. Juni 2012)
Übrigens: die Schnellsten werden belohnt! Die ersten 100 Anmeldungen für die LovelyBooks Lesechallenge im Juni erhalten zusätzlich 100 Extrapunkte als Startkapital.
Eure Beiträge zählen nur, wenn sie im jeweils passenden Unterthema geschrieben wurden!
Wenn ihr seht, dass einer Eurer Beiträge im falschen Unterthema steht, verschiebt ihn bitte nicht, sondern löscht ihn und schreibt ihn neu!
DieBuchkolumnistin
Vor 11 Monaten
Aufgabe 1a) Wie gefällt Dir das Cover?Das Cover ist bunt und damit passend zum kommenden Sommer. Die fünf Gläser stehen für die fünf Fruchtdrinks, die die Dienstagsfrauen während ihrer Fastenkur jeden Tag zu sich nehmen dürfen. Wie gefällt es Euch denn? Würde es Euch in der Buchhandlung auffallen, passt es gut zum ersten Teil und habt Ihr sonst noch Gedanken dazu?
(Du erhältst für die Beantwortung dieser Frage 25 Punkte)
DieBuchkolumnistin
Vor 11 Monaten
Aufgabe 1b) Deine Eindrücke zur Leseprobe?Lies Dir die Leseprobe zu "Sieben Tage ohne" durch und teile uns hier Deinen Eindruck mit! (Du erhältst dafür 25 Punkte): http://bit.ly/KfjsDz
Ausgewählter Beitrag
rumble-bee
Vor 11 Monaten
Leserunde Teil 2: Kapitel 19-44Leela schreibt:
Mir geht es genauso. Und irgendwie bin ich auch, aus der medizinischen Perspektive, einigermaßen skeptisch, ob so etwas überhaupt was bringt. Für mich hat das ein wenig den Beiklang von Scharlatanerie.
Ihr Lieben, ich habe zwar noch nie "heilgefastet", aber habe mal eine Zeit lang mit dem Gedanken gespielt. Damals habe ich auch viel Lektüre dazu verschlungen. Und - ich muss sagen, alles, was hier an Prozeduren geschildert wird, ist absolut üblich und normal. Auch die "Hydro-Colon-Therapie"!
Glaubersalz ist ein völlig gebräuchliches Mittel zu Beginn einer Fastenkur. Sauerkrautsaft geht aber auch.
Auch die geschilderten Nebenwirkungen, wie Nervosität, Reizbarkeit, Mundgeruch, Schweißausbrüche, etc. pp. - alles bekannt und normal. Eigentlich werden hier noch recht wenige Nebenwirkungen geschildert. Allerdings wundert mich, dass die 5 Freundinnen als absolute Fasten-Anfängerinnen überhaupt angenommen worden sind. Denn eigentlich (!) müsste man vorher gründlich (!!!!) von einem Arzt durchgecheckt werden, ob man überhaupt fasten darf. Dann hätte Kiki zum Beispiel gar nicht erst mitfahren dürfen, wie ja auch später jemand sagt. Als junge Mutter ist das eine absolute Kontra- Indikation.
Also, das meiste an Hintergründen stimmt zwar, anderes wiederum wird so lange gebogen und gebeugt, bis es zur Handlung passt.
anushka
Vor 11 Monaten
Leserunde Teil 1: Kapitel 1-18So, ich bin nun auch schon im zweiten Teil, aber ich möchte zu diesem ersten Teil noch etwas schreiben.
Ich hatte am Anfang Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzukommen. Ich kenne "Die Dienstagsfrauen" nicht und fand die Charaktere am Anfang zu oberflächlich. Inzwischen aber finde ich die fünf Frauen extrem gut gezeichnet und lebensecht. Ich kann mir diese Runde förmlich vor meinem inneren Auge vorstellen.
Ich finde auch den Humor sehr treffsicher und Estelles pragmatische und sarkastische Sprüche wirklich herzerwärmend. Irgendwie erinnert sie mich an Gabby aus Desperate Housewives, wenn auch nicht ganz so arrogant.
Zudem gesellen sich recht bald skurrile Charaktere in Form der Mitfaster und der Fastenleiterin dazu. Das finde ich fast spannender, als die einzelnen kleinen, persönlichen Geschichten und Motive der Dienstagsfrauen.
anushka
Vor 11 Monaten
Leserunde Teil 2: Kapitel 19-44LibriHolly schreibt:
Meiner auch. Kollektive Entleerung zur Panflötenmusik, wahrlich eine schreckliche Vorstellung. Auf ein solch "olfaktorisches Gemeinschaftserlebniss" könnte ich an der Stelle der Dienstagsfrauen auch gerne verzichten.
Leider wird einem beispielsweise auf öffentlichen Toiletten auch mehr zugemutet, als man je gewollt hat (daran wurde ich beim Lesen ein bißchen erinnert) ... Ich würde das auch nicht mitmachen ...
... aber ich habe in der Bahn beim Lesen so gelacht! Ich fand die Szene sehr witzig, zumal sie sprachlich gut umschrieben und keineswegs vulgär war.
anushka
Vor 11 Monaten
Leserunde Teil 2: Kapitel 19-44Ähnlich wie die anderen finde ich Evas Geheimniskrämerei auch sehr anstrengend und unreif. Immerhin hat die Frau 4 Kinder und ist Ärztin. Da schafft sie es nicht, Falk auf ihre Mutter (wenn schon nicht auf eine potentielle Vaterschaft) anzusprechen? Sehr merkwürdig.
Kikis Freund würde mir auch so richtig auf die Nerven gehen mit seinem lockeren Lebensstil. Kiki dagegen wirkt etwas wie eine abgespannte Jung-Mutter, was sie mir sehr sympathisch macht, zumal "unsere" Kinder im gleichen Alter sind. Da kann ich ihre Gedankengänge sehr gut nachvollziehen.
Trotzdem ist mir Estelle immer noch am sympathischsten, weil sie scheinbar - zumindest bis jetzt - nicht an irgendeinem schweren Schicksal knabbert.
Sarah_O
Vor 11 Monaten
Leserunde Teil 3: Kapitel 45-EndeSo, ich bin durch.
Die Fragen, die ich mir jetzt stelle sind folgende: Haben mir die Charaktere gefallen? (größtenteils Nein), hat mir der Schreibstil gefallen? (absolut nicht), Hatte das Buch eine lesenswerte Handlung (ähm...nein) oder war es witzig? (nein)
Ich bin also ziemlich enttäuscht von der ganzen Nummer. Es ist lesbar, sicherlich. Aber es ist - meiner Meinung nach - nicht lesenswert. Die Handlung ist banal, jeder druckst rum, so lange er kann und alles bleibt sehr flach. Zum Schluss hat sich bei mir auch das Gefühl gefestigt, dass diese knapp 330 Seiten mit der Entwicklung von gleich fünf Charakteren schlicht und ergreifend überfordert waren...
Im Detail: Kikis Leben bekommt einen kleinen Schubs mit Max Zweifeln an der Vaterschaft - das pseudopsychologische Gerede von Falk dann - sorry, konnte ich nichts mit anfangen. Zum Schluss sind sie wieder glücklich zusammen und leben auch die nächsten Monate noch auf Sparflamme. Außer, dass Kiki einen Job in Aussicht hat (ist die bekloppt, den Kunden so lange warten zu lassen? In der Zeit kann der sich doch massig Ideen und Angebote anderer anhören, die den Job schneller erledigen...aber Kiki schwebt ja jetzt auf irgendeiner rosaroten Wolke...als Erfolg konnte ich das irgendwie nicht verbuchen).
Estelle ist einfach: Sie hatte keine Probleme, sie hat keine Entwicklung. Eigentlich war sie nur der bissige, aber immerhin noch witzige Kommentar aus dem Hintergrund. Eigentlich was den Witz angeht das einzige Highlight, aber ansonsten ist sie in der Geschichte eher überflüssig.
Caroline: Na, was den nun? Erst seinen besten Freundinnen nichts erzählen wollen (schöne Freundschaft), dann Philipp nicht mehr haben wollen, weil plötzlich alles nicht mehr spannend genug ist. Ob ich die Entwicklung (ist das überhaupt eine? Weglaufen?) gut finde, kann ich gar nicht sagen. Realistischer hätte ich es gefunden, wenn sie ihm die zweite Chance gegeben hätte. So hat sich die Geschichte jedenfalls angefühlt. Nach einer neuaufblühenden Liebe. Die Blitz-Emanzipation scheint mit übereilt, ist durch die Handlung nicht vorbereitet und wirkte daher für mich gewollt. Gewollt, weil hier aus Caroline eine vermeintlich starke Frau gemacht wird, ohne dass es eine Entwicklung gegeben hätte. Es macht doch keinen Sinn und ist für mich einfach auch nicht schön zu lesen, wenn ein Charakter die ganze Zeit einen Weg aufbaut und dann in letzter Sekunde die 180° Drehung hinlegt...und alles war für die Katz. Ein Ende für Caroline, das vor allem die Philipp-hassenden Leser zufriedenstellen soll. Ein gestelltes Happy-End.
Eva: Die Suche nach ihrem Vater war von Anfang an für eine gestandenen Frau in ihrem Alter einfach nur peinlich. Was jetzt dabei rausgekommen ist, fand ich nicht allzu überraschend. Ich hatte den Nachbarn schon am Anfang einmal im Verdacht, als erzählt wurde, wie eng er mit Regine und auch mit Eva ist. Falk wäre zu einfach gewesen, einen völlig Fremden hatte ich nicht erwartet, denn das passt nicht zu solchen Romanen. Die Welt besteht da meistens nur aus einer Hand voll Leute und so war es ja auch hier. Ich hätte noch an den toten Willi und eine Affäre gedacht, aber dass es dann Henry war...na ja.
Judith: Das war sowieso der Brüller. Was soll das für ein Charakter sein? Sie will einen Mann, dann kriegt sie aus heiterem Himmel lesbische Züge, dann wieder nicht, dann wieder doch...und zwischendurch "Bleigießen". Am Ende war da auch alles vollkommen nichtig.
Deswegen bin ich neben dem Humor, also dieses bisschen an Situationskomik und stelzigem Sprachwitz, das mich kaum erreichen konnte, vor allem von der Handlung enttäuscht, die ich einfach nicht lesenswert finde. Vielleicht hätte es geholfen sich auf einen Charakter zu konzentrieren, dann wäre vielleicht nicht alles so oberflächlich geworden. So fehlt mir einfach jede Tiefe, jede Emotion. Selbst, wenn ich davon ausgehe, dass dieses Buch nicht den geringsten literarischen Anspruch hat, sondern einfach nur Freizeitlektüre ist, ist es mir einfach zu oberflächlich erzählt. Zu sinnentleert.
Ich beende das Buch mit einer Distanz zu den Hauptprotagonistin, die ich bisher nur bei ganz wenigen Büchern erleben musste. Kein Einfühlen, kein Mitfiebern...und so schön romantisch Max' Entschuldigung am Ende war (bei anderen Büchern wäre ich wahlweise total gerührt oder würde mich wenigstens Fremdschämen - immerhin auch ein Zeichen, dass etwas ankommt), aber hier: Nüx. Die Personen waren mir alle so gleichgültig.
Schade, wirklich. Schönes Cover und lesen kann man es auch. Mehr positives kann ich über das Buch nicht sagen.
Sarah_O
Vor 11 Monaten
Leserunde Teil 3: Kapitel 45-EndeNaechtedurchleser schreibt:
Mir gefällt, dass die Freundinnen zusammengehalten haben und alles sich am Schluss zum Guten gewendet hat.
Genau die beiden Punkte sehe ich völlig anders. Die Freundinnen sind in meinen Augen nur locker miteinander verbunden und vertrauen sich überhaupt kein bisschen. Das fand ich sehr merkwürdig.
Und am Schluss wendet sich alles zum Guten? Mit Happy Ends um jeden Preis kann ich einfach gar nichts anfangen. Alle Konflikte verpuffen einfach so, dabei waren sie so fleißig aufgebauscht worden. Wozu habe ich das alles gelesen, wenn sich am Ende eh alles zu recht zaubert?
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