Leser-Rezension zu „Blut soll euer Zeichen sein” von Mons Kallentoft

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shira shira
Verfasst von shira
am 29.05.2011
 

Während des heißesten Sommers Schwedens wird in der Stadt Linköping ein Mädchen im Park gefunden. Sie ist vierzehn Jahre alt, unwirklich weiß, nackt, mit Wunden übersäht - und kann sich an nichts erinnern. Gleichzeitig verschwindet ein weiteres Mädchen des gleichen Alters. Alle Spuren der Polizei scheinen ins Nichts zu führen, sodass sie sich gezwungen sind jeder noch so abwegigen Spur zu folgen und bei dem Verhör möglicher Täter folterähnlich Gewalt anzuwenden. Bald ist sich nicht nur mit Kindesmisshandlung, Entführung und Serienmord, sondern auch mit Gewaltausschreitungen in den eigenen Reihen, Moral und natürlich der alles verdrehenden Presse auseinanderzusetzen. Als dann auch noch die nächste Mädchenleiche auftaucht, und die Tochter der Kommisarin und Hauptperson Malin Fors verschwindet scheint die Polizei doch noch die richtigen Schlüsse zu ziehen und begeben sich auf einer fieberhaften Suche.

Dieses Buch ist ein verstörender Spiegel menschlicher Abgründe. Kindheitstraumata, krankhafte pervertierte Sexualität, Misshandlungen und Vergewaltigungen, zerbrochene Psychen, zerrüttete Familien, Gewalteskalation, Immigrationsprobleme, Vorurteile. Aus all diesen Themen hat Mons Kallentoft ein Buch verfasst, das uns die erschreckende Wahrheit vor Augen führt, wozu Menschen fähig sein können.

 

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Blut soll euer Zeichen sein Blut soll euer Zeichen sein
Mons Kallentoft

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Blut soll euer Zeichen sein
von Mons Kallentoft

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