Leser-Rezension zu „Einmal” von Morris Gleitzman
am 2.05.2011
Ein Buch für Jugendliche, welches die Judenverfolgung im zweiten Weltkrieg beschreibt- doch teilweise doch mit einem sehr naiven Ansatz. Die erste Hälfte läuft der Protagonist blauäugig durch das von Nazis besetzte Deutschland, denkt, dass die Nazis hinter jüdischen Büchern her sind und "nur" hinter diesen, um sie zu verbrennen. Alles wird somit auf die Bücher umgedeutet. Um so gravierender ist dann die Wendung, als er begreift, was eigentlich wirklich vor sich geht.
Mal ein anderer Versuch, Judenverfolgung, Bücherverbrennung, Leben im Ghetto, Massenmorde und Vernichtung darzustellen- kindgerecht. Doch das Erschrecken bleibt und viele Fragen werden folgen.

