Du kommst hier nicht raus, wenn du ihnen vorspielst, was sie haben wollen.
Du kommst hier erst raus, wenn du bist, was sie haben wollen.
Inhalt:
Connor ist eigentlich ein ganz normaler Junge, abgesehen davon, dass er sehr schlau ist und sich deswegen in der Schule langweilt. Er löst Aufgaben der höheren Klassenstufe und fängt eine Beziehung mit einer Lehrerin an.
Seine Eltern sind Reich und karieresüchtig und sind daher der festen Überzeugung, dass das Kind nicht dem Entspricht, was sie sich gewünscht hatten.
Sie brauchen Hilfe, die sie beim Lake Harmony, ein Book Camp finden.
Connors Eltern schicken ihn ohne sein Willen dort hinein.
Was er nicht weiß: Es ist ein brutales Erziehungsanstalt, aus dem es scheinbar keinen Ausweg gibt.
Als er dort ankommt ist er auf Stufe eins, der untersten Stufe und somit ein Neuling, ohne Rechte oder Würde. Er darf nur sprechen, sitzen, stehen oder gehen, wenn man es von ihm verlangt. Die Aufseher dürfen das tun, was sie wollen.
Wenn sie es für richtig halten ihn blutig zu schlagen, dann tun sie es.
Wenn Connor nicht das tut, was sie gerne hätten, kommt er in die IS, die Isolierstation, ohne Möbel oder Sitzgelegenheit.
Dort „darf“ er Studenlang auf dem dreckigen Boden liegen.
Regelmäßig wird er von den Aufsehern heimgesucht, die ihn „behandeln“. Man munkelt, dass jemand dort, im Boot Camp, gestorben sei.
Die Briefe, die die Insassen an ihre Familien schreiben, werden immer von den Aufsehen kontroliert und durchgelesen.
Du wirst ständig überwacht. Flucht ist ausgeschlosse.
Kaufgrung:
Das Buch habe ich mir nicht selber ausgesucht. Es war eine Schullektüre, von der Idee ich am Anfang nicht all zu begeistert war.
Die Beschreibung auf der Rückseite war nicht lang oder gar spannend.
Meine Meinung:
Ich habe mich wohl geirrt. Denn das Buch ist wirklich große Klasse!
Schon beim Name Lake Harmony wird mein Magen wieder ganz eigenartig.
Das Buch hatte ich vor 4 Jahren gelesen gehabt und ich kann es immer noch nicht fassen bzw glauben, wie schrecklich die Geschichte ist. Die Beweggründe der Taten, die der Protagonist vollbracht hatte, habe ich vollkommen verstanden, auch wenn ich es nicht gewagt hätte, an seiner Stelle so etwas zu tun. Ich habe sehr mit ihm gelitten, wie er immer wieder in die IS musste und wie er geschlagen und verletz wurde. Die Aufsehe schagen meist mit der flachen Hand, damit man die Verletzung nicht sehen kann. So mit können die Eltern, wie sie ihre Kinder besuchen, nicht sehen, dass sie geschlagen wurden.
Was mich total erschreckt hatte, war die Tat, dass es wirklich Boot Camps gibt und dass sie wirklich so ablaufen!
Man hat keine eigene Meinung oder Gehirn mehr.
Was mich jedoch noch mehr erschreckt hatte, war die Isolierstation. Mir würde es niemals im Traum aufblitzen lassen, an so einem Ort zu gehen oder gar so ein Ort zu erschaffen.
Im Buch werden die Boot Camp – Regeln sehr deutlich gemacht und den Lesern vermittelt, wie schrecklich es für die Teenager dort ist, nur weil die Eltern die Kinder nicht so akzeptieren, wie sie wirklich sind.
Es gibt insgesammt 28 Kapiteln, mit jeweils einer Regel des Lake Harmonys.
Hinten im Buch gibt es ein Nachwort vom Autor, der den Lesern mehr über Boot Camps erläutert und erklärt.
In den USA gibt es so genannte Boot Camps für Teenager.
Manche Leute haben davon gehört, aber nur wenige wissen, was das wirklich ist und wie es funktionert.
Fazit:
Das Buch ist sehr Empfehlenswert, auch wenn es nicht mehr das neuste ist.
Morton Rhue hat aus Boot Camp etwas sehr großartiges gemacht, wie Die Welle.
Weitere Infos:
Autor: Morton Rhue
Titel: Boot Camp
ISBN: 978 – 3 473 – 54339 – 7
Preis: 5,00 Euro