Leser-Rezensionen zu „Ruf der Vergangenheit” von Nalini Singh
Rezension verfasst vor 2 Monaten (2)
Die Nachkommen der Vergessenen kämpfen um ihr Überleben. Einst waren ihre Vorfahren aus den Reihen der Medialen geflohen. Verfolgt und beinahe ausgelöscht vom Rat der Medialen , leben sie unerkannt unter den Menschen. Nur noch wenige von Ihnen wissen von ihrem Erbe. Und die Kinder die geboren werden, sind ihren eigenen geistigen Kräften und Fähigkeiten schutzlos ausgeliefert . Denn ohne die richtige Führung und Hilfe stehen diese Kinder völlig isoliert da. Nicht Mensch aber auch nicht ganz Medialer stehen sie zwischen den Fronten eines Krieges der nicht der Ihre ist.
Dev Santos , der Leiter der Shine Stiftung ,hat sein Leben dem Schutz der Vergessenen gewidmet. Zusammen mit seinem Team, hat er schon mehr als einem Kind das Leben gerettet. Doch alles hat seinen Preis und Menschlichkeit kann er sich nicht immer leisten. In dem Bewusstsein, das von seinen Entscheidungen , das Leben von unzähligen Kindern abhängt, hat er sein Herz hinter einem dicken Panzer von Kälte vesteckt. Eine Kälte, die ihn nun langsam, aber sicher unaufhaltsam selbst zu ersticken droht.
Als eine junge Mediale vor seiner Tür zusammen bricht, ist Dev hin und her gerissen zwischen seinem Bedürfnis ihr zu helfen und sie zu schützen und dem Wissen das es sich todsicher um eine Falle des Rats der Medialen handeln muß.
Katya die sich an nichts erinnern kann, beginnt mit Devs Hilfe die nur wenigen Puzzleteile und Erinnerungsfetzen, die Ihr geblieben sind, zusammen zu setzen.
Schnell wird beiden klar, das es für Katya kein Entrinnen geben wird. Eingesperrt in ihrem Geist und komplett abgeschottet vom Medialnet, ist es Katya nicht möglich zu ihrem Früheren Ich eine Beziehung aufzubauen. Doch Katya ist entschlossen ,die ihr verbleibende Zeit zu nutzen . Sie macht sich auf den Weg in den Norden...denn eins ist ihr klar...sie braucht Antworten und vielleicht ,nur vielleicht kann sie dann einen Ausweg finden.
Ruf der Vergangenheit ist absoluter Lesespaß auf 405 Seiten verteilt und von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd. Auch wenn in diesem Band die Gestaltwandler etwas zu kurz kommen , ist die Geschichte selbst sehr gut durchdacht und die Hauptfiguren machen das mehr als wieder gut :-) Dev Santos kann auf jeden Fall mit den Gestaltwandlern mithalten.. Es wird auch immer klarer wie korrupt der Rat der Medialen ist und wie verzweifelt jedes Ratsmitglied an seiner Macht hängt . Was sie alles tun würden, nur um an der Macht zu bleiben.
Diese Buchreihe ist ein absolutes Muß für alle Romantic Fantasy Liebhaber und begeistert auch mich immer wied
Rezension verfasst vor 4 Monaten (6)
Devrai Santos ist der Direktor von Shine, einer Organisation für die Vergessenen – Kinder von Rebellen, die sich vor der Einführung von Silentium aus dem Medialnet entfernt haben – und trägt eine große Last auf seinen Schultern, als er eine bewusstlose Frau vor seiner Haustür findet. Sie ist eine Mediale, doch sie kann sich an nichts erinnern. In Dev weckt sie das unbegreifliche Gefühl des Beschützers, obwohl er doch weiß, dass sie eine Spionin des Rats ist. Er wendet sich an die Gestaltwandler, um ihre Identität herauszufinden. Ashaya Aleine, die Gefährtin des Gestaltwandlers Dorian und selbst Mediale, erkennt sie als ihre totgeglaubte Freundin Ekaterina. Doch die Mediale sieht sich nicht mehr als die ehemalige Wissenschaftlerin und nennt sich von nun an Katya. Während Katya versucht ihre Erinnerungen wieder zu erlangen, wird der Beschützerinstinkt in Dev immer größer und er kann sich der Anziehungskraft der Medialen nicht entziehen, die die größte Bedrohung für seine Organisation ist. Er bringt sie in sein Heim, um sie rund um die Uhr zu bewachen und dabei entwickeln die beiden tiefe Gefühle füreinander, denn auch Katya ist von Anfang an dem sonst so kühlen und starren Mann verfallen. Doch noch immer kennt sie nicht ihre ganzen Erinnerungen. Bruchstückhaft kommen diese wieder und sie muss schockiert feststellen, dass sie den Auftrag hat, Dev zu töten. Sie wehrt sich gegen diesen Befehl, der in ihrem Gehirn verankert worden ist und setzt sich dabei selbst das Messer an die Brust. Dev gibt sich den Gefühlen für Katya endlich hin, doch es scheint so, als ob der Vergessene wieder eine Frau verlieren wird, die er über alles liebt.
Mit Dev und Katya hat Nalini Singh wieder ein Paar zusammengebracht, was völlig neu in der Serie ist. Ein Mensch und eine Mediale. Nun gut, Dev gehört zu den Vergessenen und besitzt selbst mediale Fähigkeiten, aber er stand nie unter Silentium. Beide kennt man aus den Vorgängerbänden und nie hätte man gedacht, dass sie zueinander gehören. Auch weil Katya durch die Explosion des Labors, in dem sie mit Ashaya gearbeitet hat, als tot erklärt wurde. Die Geschichte der beiden ist gespickt mit vielen Hindernissen. Dev kann Katya nicht vollständig vertrauen, weil sie immer noch im Medialnet ist und von jemandem beobachtet werden könnte, der sie gefoltert hatte. Katya selbst muss erst einmal ihre Persönlichkeit wiederfinden, was nicht gerade einfach ist, da sie nie wirklich weiß, ob es wirklich ihre alleinigen Entscheidungen sind, die sie tätigt. Doch nach und nach können sie sich nicht mehr zurückhalten und geben ihren Begierden nach. Es ist ein traumhaft gut geschriebenes Buch, mit Emotionen, die jemandem geradezu zum Weinen zwingen, denn vor allem die Aussichtslosigkeit, die einem im Verlaufe des Buches offenbart wird, ist für den Leser etwas völlig neues von Nalini Singh. Man fiebert bis zum Schluss mit, denn man kann sich nicht sicher sein, ob es wirklich ein gutes Ende nimmt.
Für alle, die von der Serie begeistert sind, ihr werdet von diesem Buch keinesfalls enttäuscht, nur weil es hier keinen Gestaltwandler gibt, der seine Gefährtin findet. Mit Dev begegnet Katya einem genauso reizvollen und mysteriösen Mann, der einem zum Träumen und Schwärmen einlädt.
Rezension verfasst vor 7 Monaten (5)
"Ruf der Vergangenheit" von Nalini Singh ist der inzwischen siebte Band um die Verstrickungen in der Welt der Medialen, Gestaltwandler, Menschen, Vergessenen und Rebellen. Wie immer kommt die Liebe nicht zu kurz - diesmal geben uns Devraj Santos, Direktor von Shine und Vergessener und Katya (Ekaterina) Haas, Mediale und totgeglaubte Assistentin Ashaya Aleines, die Ehre.
Gefahr geht von der schwer verletzten Frau auf der Türschwelle von "Shine" aus, denn sie ist eine Mediale, welche als Spionin und Waffe von Ming LeBon bei "Shine" eingeschmuggelt werden soll. Trotz dieses Wissens wird sie aufgenommen und gesund gepflegt, wenn auch abgeschirmt von allen Informationen. Deraj Santos kümmert sich um sie, denn als Direktor von"Shine" steht die Sicherheit seiner Schützlinge an erster Stelle, und diese Frau, Katya, stellt derzeit mit eine der größten Gefahren dar. Gegen alle Hindernisse beginneen die beiden jedoch mehr füreinander zu empfinden. Schließlich nehmen sie gemeinsam den Kampf gegen den Zugriff von Ming LeBon auf Katyas Gedächtnis und dessen vorgenommene Programierungen auf. Schließlich scheint alles verloren, denn Katya wird immer schwächer. Und als schließlich das schlimmste Eintritt erweist sich dies als Rettung - denn wenn Liebe im Spiel ist gelingt alles, auch die Verbindung einer Medialen mit dem Schattennetz.
Daneben erfahren wir mehr über die Vergessenen und deren Fähigkeit, bekommen Einblick in den Kampf ums Überleben, die neuen Fähigkeiten, die sich entwickeln, den Kampf der Rebellen, die Pfeilgarde und ihre Motivationen.
Sicherlich ist dieser Band nicht so innovativ wie die ersten, denn die aufgebaute Welt ist schon bekannt, dennoch werden auch hier weitere Einzelheit und Details offenbart. Der Kampf geht weiter für die Freiheit der Gestaltwandler, Menschen und Vergessenen und all die Medialen, die sich nicht mehr mit den Einmischungen des Rates einverstanden erklären können. Es belibt nun abzuwarten, was mit den Lieblingen der Vorbände geschieht. Einige Geschichten sind dort noch zu erzählen. Und sicherlich bergen die neuen Charaktere auch noch einiges Material. Wir werdene s sehen...
Rezension verfasst vor 9 Monaten (8)
Devraj Santos, Direktor der Vergessenen-Organisation "Shine", findet vor seiner Tür die bewusstlose Mediale Ekaterina. Zusammen mit Ashaya Aleine hat Ekaterina im geheimen Labor des Ratsherrn Ming LeBon gearbeitet.
Die Wissenschaftlerin kann sich an nichts mehr erinnern und erkennt schnell, dass sie einen ganz bestimmten Auftrag hat - und dass sie in ihrem eigenen Kopf gefangen ist. Wer dahinter steckt ist unklar und auch, ob Katya, so nennt sich Ekaterina jetzt, eine gefahr für die Vergessenen darstellt oder nicht.
Deshalb nimmt sich Dev dieses "Problem" persönlich vor, doch auf Katyas Anziehungskraft ist er nicht vorbereitet...
Der siebte Band der Psy-Changeling, bzw. Gestaltwandler Reihe.
Ich liebe Singhs Schreibstil und ihre Welt, in die sie die Leser entführt. Besonders bei dieser Serie. Singh hat einen sehr emotionalen Schreibstil, sodass man vom ersten Wort an gefesselt ist und in die Geschichte hineingezogen wird.
Das spürt man besonders an diesem Band. Von der ersten Sekunde an kann man das Prickeln zwischen Dev und Katya spüren, ja fast anfassen. Und es wird immer knisternder und spannender. Abgesehen davon erfährt man in diesem Band auch viel mehr über die Vergessenen, die Medialen, die sich gegen die Einführung von Silentium ausgesprochen haben und dann aus dem Medialnetz sogar "ausgestiegen" sind.
Die Welt, in der Dev und Katya leben ist einerseits so natürlich, aber andererseits auch so komplex. Ich staune immer wieder über Singhs durchdachte (!) Welt, in der es immer neues zu entdecken gibt. So wird es auch nach dem siebten Band keineswegs langweilig.
Erzählt wird die Geschichte aus ganz verschiedenen Blickwinkeln, die auch mitten im laufenden Text mal wechseln. Das ist anfangs vielleicht etwas eigenartig, besonders, wenn man davor ein Buch aus "einseitiger" Sicht gelesen hat, macht die Geschichte in meinen Augen aber dynamischer und lebendiger. Die Seiten fliegen nur so dahin. Zwischendurch kann man auch immer wieder Briefe aus dem Archiv der Familie Petrokov und Aufzeichnungen der Station Sunshine lesen. Was es damit auf sich hat, klärt sich im Laufe des Bandes.
Kurz: Eine prickelnde, spannende und erotische Fortsetzung von der ersten Sekunde an! Wer glaubt Gestaltwandler seien schon sexy, der hat Dev noch nicht kennengelernt.
Rezension verfasst vor 11 Monaten (13)
Die 7. Fortsetzung in der Gestaltwandler Serie rund um die DarkRiver Leoparden, SnowDancer Wölfe, den Menschenbund und die Medialen.
Im Mittelpunkt steht Dev Santos der Leiter der Shine Stiftung, die sich um vergessene Medialenkinder kümmert. Die Vergessenen sind Nachfahren jener Medialen, die sich nicht dem Silentiumprogramm angeschlossen haben.
Eines Tages findet er eine bewusstlose Frau vor seiner Tür. Es stellt sich bald heraus, dass es sich um eine Mediale handelt, die keine Erinnerungen mehr hat. Katya erinnert sich nur langsam an ihre Vergangenheit. Dev, der eigentlich sehr unnahbar ist und sich immer völlig unter Kontrolle hat, fühlt sich immer mehr zu Katya hingezogen, obwohl er das nicht sollte, da er nicht weiß, warum sie genau vor seiner Türe abgeladen wurde. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Lösung dieses Geheimnisses.
Mit jedem Band wird uns mehr über die Welt der Medialen und aller anderen erzählt. Dieses Mal erhalten wir sehr viele Informationen über die Zeit rund um die Entstehung von Silentium. In Briefauszügen erfahren wir, wie es zu dieser Zeit war. Wie die abgetrennten Mediale sich verstecken mussten und nicht mehr ihr normales Leben weiterleben konnten.
Immer wieder bin ich überrascht, wie es der Autorin gelingt, neue Spannung aufzubauen und auch die Vergangenheit wiederzubeleben und interessant zu erzählen. So gibt es auch für künftige Geschichten genug Stoff.
Von mir gibt es 9 von 10 Punkten
Rezension verfasst vor 11 Monaten (7)
Devraj Santos ist der Direktor der Shine-Stiftung, einer Organisation, die sich dem Schutz der Vergessenen gewidmet hat. Diese Vergessenen sind die Nachkommen von Medialen, die gegen die Einführung von Silentium rebellierten und zu Abtrünnigen wurden. Im Laufe der Jahre entwickelten die Kinder dieser Rebellen mediale Fähigkeiten, die sich nicht nur als teilweise ungemein stark, sondern auch als gefährlich erweisen.
Als Dev eine junge Frau ohnmächtig vor seiner Tür findet, ist er überzeugt, dass es sich hier nicht um einen Zufall handelt. Zwar hat Katya ihr Gedächtnis verloren, jedoch erinnert sie sich an einen Punkt noch ganz deutlich: Sie soll soviel wie möglich über Shine in Erfahrung bringen. Und Devraj Santos aus dem Weg räumen! Mit aller Macht wehrt sie sich gegen ihrer Auftrag, vor allem, da sie schon bald beginnt, tiefe Gefühle für den unnahbaren Mann zu entwickeln, der sie in seinem Haus gefangen hält. Und auch wenn Dev versucht standhaft zu bleiben, kann auch er sich der Anziehungskraft der jungen Frau nicht erwehren.
Gemeinsam versuchen die Beiden, dem Drahtzieher des Komplotts auf die Spur zu kommen und den Mordbefehl aus Katya’s Gedächtnis zu löschen. Doch je mehr Zeit vergeht, desto größer wird die Gefahr in der beide schweben. Und die Chance auf Rettung immer geringer. Schließlich sieht Katya nur noch eine einzige Möglichkeit, um ihren Geliebten zu retten…
Bei „Ruf der Vergangenheit“ handelt es sich um den siebten Teil der „Psy-Changeling„-Reihe von Nalini Singh.
Wieder einmal hat die Autorin alle an sie gestellten Erwartungen erfüllt. Vielleicht sogar ein kleines bisschen übertroffen.
Dev, als Nebencharakter und in vorhergehenden Bänden aufgetreten, bekommt nun endlich eine Hauptrolle. Der Direktor der Shine-Stiftung ist mir von der ersten Zeile an sofort ans Herz gewachsen, sowohl seine lichten, als auch seine dunklen Seiten. Denn genau die sind es, die Dev so sympathisch machen. Äußerlich kalt und hart, wie Stahl, denn aus Metallen zieht er die Energie, sich und seine Kräfte zu beherrschen – und einem Medialen in Silentium gar nicht so unähnlich, verwehrt er sich doch Gefühlsausbrüche.
Dieser starke, harte Mann bekommt mit Katya eine Frau an die Seite gestellt, die ihn tief erschüttert und seine Stahlhülle zum bröckeln bringt. Katya, zwar ohne Erinnerungen, ist,trotz Momenten der Verzweiflung, unerschütterlich in ihrem Vorhaben, alles zu tun, damit ihr Mordauftrag nicht doch noch seine Erfüllung findet – selbst wenn sie selbst den Tod finden sollte. Gemeinsam mit ihr begibt sich der Leser auf die Suche nach ihrer Vergangenheit und nach einer Möglichkeit, die Programmierung zu brechen.
Das Kribbeln zwischen Dev und Katya ist von Anfang an greifbar, die Beziehung aber, so schön sie doch verlaufen könnte, aufgrund der Tatsache, dass entweder Dev oder Katya sterben wird, ungemein dramatisch. Doch genau diese Dramatik ist es, die den Zauber dieser Lovestory ausmacht.
Haupthandlungsstrang ist ganz klar die Beziehung zwischen Dev und Katya, die Suche nach einer Möglichkeit mit der Programmierung zu brechen sowie das Vorhaben, den eigentlichen Drahtzieher zu finden; doch auch die gesamte Nebenhandlung um die Medialen und den Rat, die sich wie ein roter Faden durch alle Bände der Reihe zieht, verdichtet sich immer mehr, Neues wird enthüllt und weitere Fragen werden aufgeworfen.
Natürlich gibt es auch ein Wiedersehen mit all den anderen liebgewonnenen Charakteren, was den bereits erwähnten roten Faden nur noch deutlicher zu Tage treten lässt.
Wie immer schreibt Singh sehr schnörkellos, fließend, frisch und ungemein fesselnd, sodass es schwer fällt, das Buch einfach mittendrin zur Seite zu legen. Ganz besonders haben mir diesmal auch die erotischen Szenen gefallen, zwar wie immer geschmackvoll, aber diesmal waren sie einfach so wunderbar geschrieben, dass ich aus dem Schwärmen gar nicht mehr herauskomme.
„Ruf der Vergangenheit“ beweist: Ist man einmal mit Singh’s Reihe um die Gestaltwandler und Medialen in Berühung gekommen, kann man sich ihr einfach nicht mehr entziehen. Wie jeder Band, so ist auch dieser 7. Teil einfach nur fantastisch, fesselnd und spannend von der ersten bis zur letzten Seite und einfach nur zu empfehlen.
Rezension verfasst vor 11 Monaten (18)
Ich fürchte, von dieser Buchreihe werde ich nie los kommen und hoffe noch auf viele weitere Bände.
Dieser war wieder einmal so toll geschrieben, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen. Spannend, sinnlich und unterhaltsam von der ersten bis zur letzten Zeile.
Nalini Singh trifft iauf jeder Seite ihrer Bücher den richtigen Ton und schafft es, zu fesseln und zu begeistern.
Allein schon die Idee dieser Serie und die phantastische Umsetzung erselben wäre einen Buch- Oskar wert.
Meine Stimme bekäme sie in jedem Fall.
Ich jedenfalls freue mich immer auf den nächsten Band.
Rezension verfasst vor 11 Monaten (48)
Bin mal wieder schwer begeistert!!!! Dieses Buch war so spannend, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Nalini Singh hat eine wundervolle Gabe.
Dev Santos ist der Direktor der Shine - Stiftung. Ein Unternehmen, dass sich dem Schutz der Vergessenen verschrieben hat. Die Vergessenen haben sich gegen Silentium gestellt und müssen sich vor dem Rat verstecken. Denn auch sie haben Gaben. Dev`s Gabe ist es Metall ansich zu ziehen. Als er eines nachts zu seinem Auto gehen will, entdeckt er vor seiner Haustür eine bewusstlose Frau. Er glaubt, sie sei eine Spionin der Medialen, um die Vergessenen doch noch zu finden. Doch die junge Frau kann sich an nichts erinnern. Das einzige was sie tief in sich spürt ist, dass sie den Auftrag hat Dev zu ermorden. Doch je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto mehr Gefühle löst er in ihr aus. Und auch Dev fühlt sich von ihr angezogen. Die beiden, versuchen heraus zufinden, wer der Drahtzieher ist, der ihr den Auftrag ins Gehirn gepflanzt hat. Doch als sie erkennt, dass es keinen Ausweg gibt, entscheidet sie sich für ihren Tod.
Rezension verfasst vor 1 Jahr (13)
Im siebten Band der Psy-Changelings-Serie geht es um die Medialen und die „Vergessenen“.
Mediale empfinden nichts, denken und handeln immer logisch, ohne Herz. Dadurch ähneln sie mehr Robotern als Menschen. Mediale streben nur nach zwei Dingen: Geld und Macht - weswegen sie auch für Geschäfte aller Art zuständig sind. Das Programm Silentium hat sie dazu ausgebildet, zu sein was sie nun sind.
Sie können auf der ganzen Welt über ein geistiges Netz, das Medialnet, das sie am Leben hält, kommunizieren. Silentium hat eine emotionslose Entwicklung bei den Medialen mit sich gebracht, gegen die zu Anfangszeiten einige rebellierten.
Um die Kinder dieser "Rebellen", in diesem Band die "Vergessenen" genannt, geht es in diesem Teil der Serie.
Eine weibliche Mediale, die durch geistige Fesseln zu einer Marionette wurde, soll den Direktor der Shine-Stiftung, einer Organisation, die sich um die Kinder der Vergessenen kümmert, töten.
Ausgehungert und ohne Erinnerung wird sie vor Devrej Santos' Tür abgelegt. Dev, ein hilfsbereiter und positiv denkender Mann, nimmt sich ihrer an und päppelt sie auf. Dass sie eine Mediale ist, und damit eine eventuelle Gefahr für ihn darstellt, ist dabei zweitrangig.
Während Katya wieder zu Kräften kommt, muss sie den viel beschäftigten Direktor der Shine-Stiftung überall hin begleiten, denn er möchte sie keinem anderen anvertrauen. Sie ist sein Problem, er will niemand anderen durch sie einem Risiko aussetzen, denn er ahnt, weshalb sie bei ihm „abgelegt“ wurde.
Mit der Zeit kehren Erinnerungsfetzen zurück und Katya lässt Dev daran teilhaben.
Er möchte ihr helfen und bei ihrem gemeinsamen Versuch, ihre geistigen Fesseln zu lösen, kommen sie sich näher, als beiden lieb ist.
Der Titel des Buches machte dem Inhalt alle Ehre.
Es ging zwar vorrangig um Katya und Dev, doch zwischendurch war der Roman durchzogen mit der Entstehung des emotionslosen Programms Silentium. Anhand von Briefen einer Mutter, die diese an ihren Sohn schrieb als Tagebuchersatz, bekam ich einen Eindruck, was damals auf dem Spiel stand, als Silentium gegründet wurde. Wie die Aussage dieser Briefe mit der Handlung zusammen hing, kam erst zum Ende hin heraus.
Und auch durch die "Vergessenen", die sich aus dem Medialnet abgekapselt hatten, sowie durch Devs Verwandtschaft, wurde regelmäßig Bezug auf die Vergangenheit genommen.
Je weiter ich in die Handlung eintauchte, umso mehr wurde mir bewusst, dass es um etwas viel Größeres ging als den Werdegang der beiden Protagonisten, der im Vordergrund lief. Im Schatten dieser Geschichte geschahen furchtbare Dinge und Katya hatte dazu den Schlüsselcode im Kopf, ohne es zu wissen. Auch zu diesen schrecklichen Ereignissen gab es immer wieder einen kurzen Bericht.
All das hing miteinander zusammen und löste bei ihr eine große Angst aus, die sich fast spürbar auf mich übertrug.
Die Autorin schafft es jedes Mal aufs Neue, mich regelrecht an das Buch zu fesseln, sodass ich es in einem Rutsch lesen musste.
Nalini Singh spielt mit Worten und entlockte mir dadurch immer wieder ein Lächeln.
Wenn Erinnerungsfetzen von Katyas Folter ans Tageslicht kamen, wurden diese, wie auch die Briefe und Protokolle, in Kursivschrift beschrieben.
Auch die Erotik wurde leicht detailliert, aber sehr zart und gefühlsbetont, dargestellt.
Als ein Junge bei seinen Fähigkeiten einen Durchbruch hatte, musste ich ein paar Tränen verdrücken. Die Szene war so herzlich und schön beschrieben, da konnte ich einfach nicht anders.
Und solche Kleinigkeiten zeigten mir persönlich, wie gut Nalini Singh ihre Sache als Schriftstellerin macht. Die Geschichte wurde einfach wunderbar und gefühlvoll beschrieben!
Genauso brachte die Autorin mehr als genug Spannung in die Handlung durch die Bedrohung, die durch Katyas geistiges Gefängnis wie ein Damoklesschwert über Devrej schwebte. Auch wenn ich Katya nichts anmerkte, wusste ich, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt, an dem sich ihr Puppenspieler einschalten würde.
Und so machten meine Gefühle zum Schluss noch eine regelrechte Achterbahnfahrt mit. Ich fühlte mit den Protagonisten und empfand ebenso wie sie. Zum Ende hin hatte ich nur noch Tränen in den Augen, so war ich in der Geschichte gefangen.
Während die Handlung ihren Lauf nahm, wurden auch die Protagonisten immer besser vorgestellt. Langsam und geheimnisvoll, wodurch ich das Buch nie lange aus der Hand legen konnte. Ihre Annäherung und Zuneigung zueinander wurde sehr behutsam und nachvollziehbar geschildert.
Da die Serie sich von Buch zu Buch immer wieder in eine andere Richtung ändert, bleibt sie trotz ihres einfachen Schemas immer interessant, abwechslungsreich und macht süchtig!
Deswegen würde ich raten, diese von Beginn an zu lesen, da die Protagonisten aus den Vorbänden als Nebenfiguren immer wieder auftauchen und sich weiterentwickeln. Zudem bauen die Romane aufeinander auf und zum besseren Verständnis sollte man mit dem ersten Teil "Leopardenblut" beginnen.
Fazit:
Singh ist für mich die Königin des geschriebenen Wortes und der ausdrucksstarken Gefühle.
Actiongeladene Spannung und prickelnde Erotik zugleich. Einfach fantastisch!
Ich vergebe diesem siebten Teil fünf Sterne und mache es zu meinem ersten Maihighlight 2011.
Rezension verfasst vor 1 Jahr (24)
Inhalt: Devraj Santos, Anführer der Vergessenen und Chef der Shine-Stiftung, hat noch nie gute Erfahrungen mit Medialen gemacht. Seine Vorfahren waren ebenfalls Mediale die sich abspalteten, als das Silentium-Projekt durchgesetzt wurde, das allen Medialen die Gefühle abtrainierte. Niemals wollten sie gefühllos leben müssen.
Als Dev die bewusstlose Mediale Katya vor seiner Tür findet, verhält er sich nicht nur deshalb defensiv und misstrauisch, weil sie eine Spionin sein könnte. Katya scheint ihr Gedächtnis verloren zu haben und ihre Erinnerungen kehren nur langsam und bruchstückhaft zurück.
Bald wird jedoch klar, dass sie gebrochen und anschließend darauf programmiert wurden, Dev zu töten, da der Medialenrat die Vergessenen ausrotten möchte.
Dev ahnt von Anfang an, dass sie eingeschleust wurde, um Schaden anzurichten und doch kann er sich der Gefühle nicht verwähren, die auf ihn einstürmen. Denn Katya bricht durch die Mauer, die Dev um sich errichtet hat, um der strenge, grausame Anführer zu werden, den die Vergessenen brauchen, um ihre Existenz sichern zu können.
Auch Katya spürt diese Anziehung und beginnt gegen die Befehle zu kämpfen, die ihr einprogrammiert wurden. Sie weigert sich, die Instruktionen auszuführen, denn sie erkennt, wen es eigentlich zu bekämpfen gilt…
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Meinung: In siebten Band ihrer Gestaltwandler-Reihe entführt Singh wieder in einen anderen Teil ihrer faszinierenden Zukunftswelt. Diesmal beleuchtet sie das Volk der Vergessenen näher, deren Vorfahren mediale Rebellen waren.
Singh hat es wieder geschafft, entscheidende Handlungsstränge gut zu verbinden und von der ersten bis zur letzten Seite Spannung aufzubauen und zu erhalten.
Dev und Katya sind abermals Charaktere, die ihre ganz eigene Stimme haben und sich perfekt ergänzen. Dev wird immer wieder sehr treffend mit zwei Seiten beschrieben, seine grausame und kalte Seite als Anführer und seine emotionale und sanfte Seite als einfacher Mann. Anfangs scheinen diese Teile sehr klar differenziert, doch Katya setzt die Verbindung beider Seiten in Gang.
Die Mediale lernt man auf ihrem Weg von der gebrochenen Seele zur starken Persönlichkeit sehr schnell kennen und kann sich gut mit ihr identifizieren. Obwohl ihr so viel Leid angetan wurde, gibt sie doch nicht auf und schafft es schließlich, als Phönix aus ihrer Asche aufzuerstehen. Auch ihr innerer Konflikt ist dabei sehr sensibel geschildert, denn oft ist sie unsicher, ob ihre Gedanken ihre eigenen sind oder doch nur vorbestimmt durch ihre Programmierung.
Zwischen den Kapiteln sind immer wieder Briefe einer gewissen Familie Petrokov eingestreut, die die Geschichte kurz vor Silentium und die Abspaltung der Rebellen vom Medialnet aus einer persönlichen Perspektive schildern. Am Ende werden diese Briefe aufschlussreich mit der Geschichte verknüpft, genauso wie die geheimnisvollen kurzen Berichtprotokolle der Station Sunshine, die eingefügt sind.
Singh hat auch dem Rat der Medialen abermals immer wieder für einige wenige Seiten Platz eingeräumt, so dass man auch weiterhin auf dem Laufenden bleibt, welche Veränderungen und Vorgänge im Medialnet vor sich gehen.
Anfangs war ich ein wenig wehmütig, da die Geschichte sich von den DarkRiver-Leoparden entfernt. Aber Singh hatte auch hier wieder eine Überraschung für mich parat, denn auch das Rudel hat sie wieder aktiv mit eingebunden, so dass man alte Bekannte wieder treffen kann.
An Neuentwicklungen mangelt es außerdem auch nicht, denn im Medialnet tauchen neue Probleme auf und es gibt Instabilitäten, die nicht zuletzt auch den Rat beeinflussen.
Einziger kleiner Negativpunkt ist für mich, dass der Showdown ein wenig flach ausfiel. Die Situation um Dev und Katya blieb zwar bis kurz vor Schluss ungeklärt, da ein großes Problem das Glück der beiden behindert, aber es fehlte dennoch der große „Knall“, den es bisher immer gab.
Singhs Schreibstil lässt wie immer keine Wünsche offen, flüssig und sensibel schreibt sie über die Gefühlswelt ihrer Charaktere.
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Fazit: Kurz und gut: Starke Charaktere, Spannung pur, voller Romantik, eine facettenreiche faszinierende Welt der Zukunft – Singhs Romane darf man sich einfach nicht entgehen lassen.










