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Alle anzeigenEiskalteHand
Vor 1 Jahr
(18)Da es sich hier um zwei Bücher in einem handelt, gibt es auch eine getrennte Bewertung der Bücher, die dann zu dem Gesamtergebnis führt. Daher 3,5 Sterne als Gesamtbewertung.
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Rezension zum ersten Buch: Blutgesang
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In Toronto, Kanada erwacht nach 90 jährigem Schlaf der Vampir Dimitri Rossokow in seinem Versteck. Er hatte sich versteck, da ihm jemand dicht auf den Fersen war. Nur 90 Jahre wollte er gar nicht schlafen. Als er aus seinem Versteck kommt sind in der Lagerhalle Menschen, die nach ihm suchen. Er schafft es einen auszusaugen, denn er braucht Blut. Leider ist er so schwach, dass ihn die anderen überwältigen können. Aber auch nur durch Hilfe eines neuartigen Gerätes – dem Ultraschall – der bereitet ihm höllische Schmerzen im Kopf.
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Ardeth Alexander ist Studentin. Sie ist kurz davor ihre Doktorarbeit für „ Der öffentliche Verkehr und Privatbesitz in Toronto 1861 bis 1900“ fertigzustellen. Ihr Ex-Freund Tony ist gerade bei einem Unfall gestorben. Tony wollte seiner Doktorarbeit über „Russische Dynastien und Zauberer aus dem sechzehnten Jahrhundert“ schreiben. Sie unterhält sich mit Conrad, der seine Doktorarbeit über „Politische Doktrinen im Russland des neunzehnten Jahrhunderts“ schreibt. Ardeth hat die Vermutung, dass irgendwas nicht stimmt. Die drei (Conrad, Tony und sie selbst) haben für eine Firma namens Armitage Nachforschungen angestellt über eine Lagerhalle angestellt und sich damit etwas Geld verdient. Ardeth hat einen Anruf vom Stadtarchiv bekommen, dass die Lagerhalle wieder verkauft wurde und wollte Armitage Bescheid geben, aber die Telefonnummer existiert nicht mehr und im Telefonbuch steht auch nichts. Nun ist die Lagerhalle abgebrannt. Sie hat Angst, dass das alles zusammenhängt. Con beruhigt sie. Als sie nach Hause kommt ist ihre Schwester da, die wiedermal ein Dach über dem Kopf braucht. Eine Woche später erfährt Ardeth aus den Nachrichten, dass Conrad ermordet wurde. Ihre Vermutungen bewahrheiten sich, als sie entführt wird und die Entführer ihr zu verstehen geben, was sie mit den anderen gemacht haben. Ardeth wird aber in eine Zelle gesteckt, sie will man noch als Nahrung halten bis man ihn abliefern kann. In der Zelle nebenan befindet sich ein Vampir, wie sie erkennen muss, als man sie zwingt ihren Arm durch die Gitterstäbe zu stecken und er von ihr trinkt. Er darf aber nicht viel trinken, denn ein Typ namens Roias quält ihn mit einem Spitzen Stock, den man in Viehpferchen benutzt. Dem nicht genug, Roias zeigt Ardeth dann wie ein Fetisch-Porno gedreht wird in dem der Vampir dann am Ende die Dastellerin live vor der Kamera töten muss. Ardeth wird täglich gezwungen ihren Arm durch die Gitterstäbe zu stecken. Die beiden reden nicht miteinander. Der Vampir sitzt immer nur apathisch da. Irgendwann schlussfolgert Ardeth, dass er Dimitri Rossokow, der russische Wollhändler sein muss, der letzte Besitzer des Lagerhauses, der 1898 plötzlich verschwunden ist und spricht ihn an. Die beiden beginnen nun miteinander zu reden und sie erzählt ihm, was alles in der Welt passiert ist während er geschlafen hat. Er erzählt ihr auch etwas über sich. Ardeth wird immer schwächer und es zeichnet sich ab, dass sie bald stirbt. Sie schlägt Rossokow vor sie zu einem Vampir zu machen, wenn sie dann tot ist und wie die anderen Frauen im Wald verscharrt wird, kann sie zurückkommen und ihn befreien. Sie muss nur hoffen, dass der Nekrofile Petersen sie nur verscharrt anstatt das zu tun was er sonst mit ihnen macht. Der Plan gelingt und die Rache der beiden ist verdammt blutig! Danach lieben sich die beiden inmitten dieses Gemetzels. Sie kehren zurück nach Toronto und gehen von nun an getrennte Wege, weil laut Dimitri Vampire Einzelgänger sind. Aber die Gefahr ist noch nicht gebannt, denn die „Hintermänner“ lauern noch im Verborgenem…
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Fazit: Dieser Roman bietet einfach alles: Spannung, Ekel, Mitleid, Unverständnis und blutige Rache. Trotz tiefer Abgründe der menschlichen Seele bin ich einfach nur eins: Begeistert!!!
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Fünf Sterne für einen gewagten Roman!
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Rezension zum zweiten Buch: Blut und Chrysanthemen
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Nachdem im ersten Teil alle Gefahren beseitig sind und Dimitri und Ardeth nun in Banf zusammenleben versuchen die beiden ein normales Leben zu führen. Doch Ardeth fühlt sich von Dimitri nicht so recht verstanden bzw. versteht seine Entscheidungen nicht. Die jagen nur noch Tiere. Ardeth entdeckt das Klettern für sich und begibt sich auf eine nächtliche Klettertour. Dabei ein Mensch, dem sie am Ende der Tour fast nicht wiederstehen kann. Sie läuft nach Hause. Dimitri hat inzwischen von einer Ärztin genascht, weil er der Versuchung erlegen ist und nachdem Ardeth völlig fertig nach Hause kommt und ihm erzählt was los ist, gesteht er es ihr und meint sie soll es tun. Ardeth kommt nicht damit klar was Rossokow getan hat und packt ihre Sachen und trampt nach Toronto zurück. Auf ihrer Reise trifft sie verschiedene Menschen, die sie mitnehmen und Ardeth beschließt ihr altes Leben wieder aufzunehmen und weiter zu studieren. Sie muss sich nur eine gute Entschuldigung einfallen lassen wo sie die letzten Monate gesteckt hat. Als sie in Toronto eintrifft ist ihre Schwester von ihren Plänen nicht begeistert. Zu allem Überfluss taucht eine Japanerin auf, die Ardeth sprechen will. Ihre Nachricht: Ein anderer Vampir sucht Kontakt zu ihr und auch zu Rossokow. Nach einem Anruf bei Dr. Takara (Wissenschaftlerin aus dem ersten Teil, ich will hier nicht zu viel verraten), die der Japanerin gesagt hat wo sie suchen soll, willigt Ardeth ein und gibt der Japanerin den Hinweis in welchem Ort sich Rossokow aufhält. Der bekommt das Tagebuch des anderen Vampirs in dem er seine Geschichte erzählt und auf ein Treffen hofft…
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Fazit: Leider hat Nancy Baker in diesem Teil ihr Feuer verloren. Ich musste mir große Mühe zu geben nicht vor Langeweile einzuschlafen. Die Details übers Klettern waren einfach nur ermüdend. Als der japanische Vampir Kontakt sucht und sein Tagebuch hinterlässt muss man sich durch seine Geschichte quälen, wobei mich Samurai und die Reihenfolge der japanischen Shogune nun wirklich nicht interessiert haben…
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Maximal 2 Sterne für den guten Willen.
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