Leser-Rezension zu „Die Umarmung des Todes” von Natsuo Kirino
am 12.03.2009
Die Handlung dieses Buches spielt sich auf der dunklen Seite des Lebens ab. Masako arbeitet ausschließlich nachts am Fließband einer Lunchpaket-Fabrik. Sie ist lose mit 3 Kolleginnen befreundet, die sich bei der schweren Arbeit gegenseitig helfen und unterstützen. Jede der Frauen ist auf eine Art einsam und ohne Perspektive. Die gewissenhafte Yoshie wird von ihren Töchtern ausgenutzt, von der tüchtigen und zupackenden Masako haben sich Ehemann und Sohn emotional zurückgezogen, die törichte Kuniko sitzt auf einem Berg von Schulden, die hübsche Yayoi wird von ihrem Ehemann hintergangen. Als Yayoi vom ganzen Ausmaß des Betrugs erfährt, tötet sie ihren Mann in einem Wutanfall. Im Schock bittet sie Masako um Hilfe. Masako und die beiden anderen Kolleginnen lassen die Leiche verschwinden.
Doch schon bald ist ihnen die Polizei auf der Spur, und ein anderer, weitaus gefährlicherer Gegner.
Ein sehr spannendes Buch, das im Gedächtnis bleibt. An manchen Stellen etwas zu grausam und blutig, daher nicht die volle Punktzahl.

