Rezension verfasst vor 3 Tagen
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Seit drei Jahren hat Ronnie nicht mehr mit ihrem Vater Steve gesprochen und als ihre Mutter sie dann auch noch zwingt, ihre gesamten Sommerferien bei ihm im öden North Carolina zu verbringen, steigert das ihren Unmut nur noch. Immerhin hat ihr Vater die Familie vor drei Jahren einfach so verlassen und damit alles verraten, was Ronnie je mit ihm verband - ihre gemeinsame Liebe zum Klavierspielen, ihre Begeisterung für ihre gemeinsamen Kompositionen.
Doch ganz egal, wie grob sie auch zu Steve ist - er bleibt ruhig und bestraft sie nicht einmal, als sie immer wieder einfach so für Stunden verschwindet. Als sie dann schließlich den jungen Will kennen lernt, der eigentlich gar nicht ihr Typ ist, der sich aber dennoch um sie bemüht, entspannt sich das Verhältnis zu ihrem Vater ganz langsam. Will und Ronnie verbringen ganze Nächte zusammen am Strand und passen auf ein Schildkrötennest auf und kommen sich so näher.
Je besser es bald mit Will läuft und desto mehr die beiden einander verfallen, desto einfacher wird es auch für Ronnie, mit ihrem Vater Zeit zu verbringen. Doch sie ahnt nicht, dass dieser Sommer der letzte sein wird, in dem noch alles so ist, wie es sein soll. Denn danach wird Will aufs College gehen und Ronnie muss wieder zurück nach New York. Aber wenn Ronnie das schon schlimm fand, dann ist das nichts gegen das Schicksal, das ihren Vater erwartet ...
Mein erstes Buch von Nicholas Sparks nun also. Und ich weiß nicht so ganz, was ich von diesem Autor halten soll. Zum einen habe ich mehr als einmal nachsehen müssen, ob Nicholas Sparks nun wirklich ein männliches Wesen ist. Zum anderen ging mir der Schreibstil ein wenig auf die Nerven, denn stilistisch hat Mr. Sparks leider nicht allzu viel auf dem Kasten. Ständige Ausrufesätze, banale Teenagerzickereien und Ronnies nerviger Charakter versauen fast die ansonsten wirklich ganz schöne - und schon auch traurige - Geschichte. Schade.
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