Leser-Rezension zu „Zwölf” von Nick McDonell

Rezension als hilfreich gekennzeichnet: (5)

Marcus_Krug Marcus_Krug
Verfasst von Marcus_Krug
am 13.01.2012
 

Oh, da liegt doch tatsächlich das Buch "Zwölf" in der Mängelexemplarekiste. Das Buch Nick McDonells wurde doch kürzlich erst verfilmt. Also griff ich zu. Der Geld- und Zeitaufwand für dieses Buch hielt sich in Grenzen. Wie auch alles andere. Die Geschichte wurde schon zig-mal wesentlich besser erzählt. Die Art zu erzählen ist minimalistisch. Kurze Sätze, kaum Ausdrucksmittel finden im Text Verwendung.
Aber so ist das eben mit Büchern von gehypten High-Society-Kids, deren Eltern Verleger kennen, die wiederum andere Schriftsteller kennen, die dann Lobeshymnen auf Bücher singen, die von Kindern stammen, deren Eltern Freunde vom Verleger sind. Solche Phänomene gibt es allerorten. Bei uns heißen sie z. B. Helene Hegemann.
Aber über Geschmäcker läßt sich ja streiten; den einen Stern gibt es nur, weil es sein muss. Wer eine gute Geschichte sucht, findet sie woanders. Alle Charaktere sind Stereotypen und der Schluss kommt so vorhersehbar aber abrupt daher, dass man meinte, der Autor hätte selbst keine Lust mehr am Schreiben gehabt und wollte einfach nur fertig werden. Absolut nicht zu empfehlen!

 

Kommentare zu dieser Rezension

Saari vor 4 Monaten

Der Satz "Aber so ist das eben mit Büchern von gehypten High-Society-Kids, deren Eltern Verleger kennen, die wiederum andere Schriftsteller kennen, die dann Lobeshymnen auf Bücher singen, die von Kindern stammen, deren Eltern Freunde vom Verleger sind." hat mich gerade sehr zum Lachen gebracht :)


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Zwölf Zwölf
Nick McDonell

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Zwölf
von Nick McDonell

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