Leser-Rezension zu „Gottesfurcht” von Nicola Förg
am 14.02.2011
Der Krimi spielt in der Zeit der Raunächte in Oberbayern. Gerhard Weinzirl hat sich aus den Allgäu nach Oberbayern versetzen lassen. Er hat seinen neuen Dienstort noch nicht erreicht, da klingelt das Handy. Im Wald liegt ein Toter. Die Ärztin diagnostiziert Herzinfarkt. Wer aber hat den Toten die Augen geschlossen? Und es ist nur der erste Tote...
Es handelt sich um einen gut gemachten Krimi mit einer Spur Lokalkolorit. Gewisse Spitzen gegen den „Ausländer“ aus dem Allgäu gehören dazu. Der Roman spielt auf zwei Ebene. Neben der Krimihandlung in der Gegenwart wird mehrmals zurückgeblendet in die Kindheit der Toten. Um den Krimi in allen seinen Feinheiten verstehen zu können, muss man wahrscheinlich Bayer sein - was ich nicht bin. Trotzdem fand ich ihn spannend zu lesen. Das Ende war eigentlich nicht mehr überraschend, aber das Motiv dafür.

