Leser-Rezension zu „Schwimmen” von Nicola Keegan

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Carriecat Carriecat
Verfasst von Carriecat
am 25.04.2010
 

Inhalt:

Die Protagonistin Pip (und noch einiges anderes) schwimmt. SIe hat es nicht leicht im Leben, ihre Familie löst sich mehr und mehr auf. Sie schwimmt um zu vergessen. Aber auch im Schwimmsport ist nichts so leicht, wie es aussieht... Pip wird langsam erwachsen, ihre Prioritäten verschieben sich, sie wird sogar erfolgreich! Aber zu welchem Preis?

Stil:

Die Autorin schreibt sprunghaft. Mal hier mal dort mit den Gedanken. Das Buch folgt zwar grob der Lebenslinie der Protagonistin, jedoch gibt es viele Rücblicke und Nebenstränge zur eigentlichen Geschichte. Das kann sehr verwirrend oder gar langweilig sein und zieht die Geschichte unnötig in die Länge.

Die Einteilung in Kapitel, die nicht all zu lang sind, ist sicherlich gut gemeint, macht aber nicht immer Sinn. Auch die Überschriften scheinen mehr nach dem Zufallsprinzip gewählt zu sein.

Fazit:

Kann man einen ganzen Roman über Schwimmen schreiben? Kann man schon, muss man aber nicht unbedingt haben...

Die Lektüre war ein Wechselbad der Gefühle, zwischen langeweilig, fremd schämen und einigen interessanten Macken der Protagonisten. Genervt hat mich persönlich die besonders genaue Beschreibung von Training, Schwimmen an sich und überhaupt! Zum Thema Erwachsen werden und Schicksalsschläge habe ich schon besseres gelesen.

Einzig das Ende in Paris, ein poetischer Rausch an Wörtern, hat mich bewegt.

 

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Nicola Keegan

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Schwimmen
von Nicola Keegan

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